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SM03: Gliederung, Überschrift, die ersten Sätze

Ja, es geht in der Tat flott. Ein Heft jagt das andere. Ich erwarte jetzt aber nicht, dass ich das bis SM12 durchziehe. Zwischendurch gönne ich mir auch Urlaub bzw. werde meinem ganz normalen Leben nachgehen. 😉

In Heft 3 geht es schwerpunktmäßig um Gliederung und den Textbeginn – also Überschrift und die ersten Sätze.

Zum Kapitel über die Gliederung muss ich sagen, dass schon wertvolle Tipps gegeben werden, wie ein Text gegliedert werden kann. Auch die Vorstellung der Gliederung anhand zweier fertiger Artikel ist wieder extrem praxisorientiert und hilfreich. Aber ich hätte gerne den umgekehrten Weg erlebt: Man stellt den Weg von der Materialsammlung/den Rechercheprodukten hin zum Text dar, und zeigt, wie man aus den einzelnen Informationen, die man gesammelt hat, eine sinnvolle Gliederung erstellt. Das fehlt. Es werden zwar immer wieder Beispiele eingeflochten, und die zwei fertigen Artikel präsentiert, aber eben nicht der Prozess.

Das zweite Kapitel betreibt am Anfang Begriffsklärung: Was ist ein Lead, ein Vorspann, usw. Dann geht es um die Eigenschaften einer guten Überschrift und guter einleitender Sätze, welchen Zweck sie erfüllen sollen, usw.

Auch dieses Heft ist insgesamt sehr nützlich, dient auch ausdrücklich als Nachschlagewerk.

In der EA kann man diesmal entweder an der Sachbuchidee der letzten Hefte weiterarbeiten, oder aber ein komplett neues Thema einbringen. Da ich schon seit längerer Zeit plane, einen Artikel für eine Verbandszeitschrift zu verfassen, habe ich mich entschlossen, dieses Thema neu einzubringen und dafür meine Gliederung sowie die Überschrift und den Textanfang zu erarbeiten. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. 😉 Im Moment weiß ich aber nicht, ob meine Studienleiterin mir überhaupt eine Antwort gibt. Eigentlich soll ich 1 bis 2 DIN-A4-Seiten einreichen, es sind dann am Ende 5 geworden. Ist mir jetzt aber auch wurscht. Kürzen tue ich das nicht!

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SM02: Recherche und Interviews

In Heft 2 werden die Themen Recherche und Interviews behandeln.

Auf das Thema Recherche wird sehr detailliert eingegangen. Am besten gefällt mir der Praxisbezug des Kapitels. Es wird beispielhaft vorgestellt, wie ein Rechercheprotokoll aussehen soll, anhand dessen man die vorhandene Informationen abprüft und vertieft bzw. neue Informationen sammelt. Es gibt hier viele Tipps, daher würde ich dieses Heft wieder mal als ein sehr wertvolles Heft bezeichnen. Schließlich werden auch noch exemplarisch zwei reale Sachbuchprojekte und der Ablauf des Rechercheprozesses dargestellt. Sehr anschaulich.

Das Thema Interview wird nur insofern angerissen, als dass es als Hilfsmittel zur Recherche eingeht. Es werden auch andere Formen des Interviews angerissen, im Kern geht es aber wirklich darum, wie ich ein Rechercheinterview aufgezogen wird.

Die Einsendeaufgabe besteht aus drei Teilen:

  1. Ein Text soll auf seine Korrektheit überprüft werden. – Diese Aufgabe ist ein bisschen billig, weil es sich um einen veränderten Text handelt, den man korrekt im Netz finden kann. Wer den aber nicht findet, erhält im Anschluss an den Text Stichpunkte, die zu den Fehlern führen. Die SdS hätte sich die komplette Aufgabe einfach sparen können.
  2. Anfertigung eines Rechercheprotokolls für das Sachbuchprojekt aus SM01.
  3. 10-15 Fragen aufschreiben, die man einem potenziellen Interviewpartner für ein Recherche- bzw. Experteninterview stellen möchte.

Die EA von SM01 ist bereits kommentiert zurück, EA für SM02 ist auch fertig und wird gleich hochgeladen.

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SM01: Fakten, Tatsachen, aber bitte interessant und lebensnah

Ein kurzer Überblick über das erste Heft aus dem Teilbereich Sach- und Fachmedien:

Kapitel 1 befasst sich so allgemein mit der Frage, was Sachautoren eigentlich machen, woher sie ihre Ideen haben, worauf es ankommt (Fakten, Fakten, Fakten), welche Formen von Sachmedien es gibt, was man als Sachautor beachten muss, usw.

In Kapitel 2 geht es auf die Frage ein, wie man einen passenden Verlag zur Buchidee findet, wie man einen Verlag anschreibt und wie man ein Exposé erstellt.

Im Vergleich zum Belletristik-Teil wird hier gleich von vornherein auf eine konkrete Buchidee hingearbeitet. Und so geht es in der Einsendeaufgabe auch gleich darum, eine Idee für ein Sachbuch niederzuschreiben, ein Exposé zu erstellen, einen passenden Verlag zu finden und ein Anschreiben zu entwerfen. Das habe ich schon erledigt, obwohl ich ehrlich gestehen muss, dass ich die Angelegenheit zunächst nicht wirklich ernst genommen habe. Ein kurzer Blick in SM02 offenbart aber, dass mit dieser Buchidee weitergearbeitet wird.

An dieser Stelle muss ich Kritik anbringen, weil im Exposé schon auf die Kapitelstruktur/Gliederung eingegangen wird. Ich musste also hinschreiben, welchen Aufbau ich mir beim Buch vorstelle. Nun habe ich mir zwar was aus den Fingern gesogen, aber wenn ich ehrlich bin, nicht wirklich bedacht, dass genau diese Idee weitergesponnen wird. Es ist meines Erachtens aber auch noch verfrüht, v.a. wenn es um ein Thema geht, in dem man sich nicht in aller epischen Tiefe auskennt. Mein gewähltes Thema ist zwar etwas, in dem ich nicht unbedarft bin, aber so wirklich bin ich kein Experte. Kurzum: Es steht Recherche an. Darauf geht SM02 ein. Genau das kritisiere ich: Wenn ich ohnehin erstmal für mein Sachbuch recherchieren muss, wie viel Sinn macht es da, gleich in der ersten Einsendeaufgabe eine Exposé mit Gliederung zu entwerfen, wenn schon feststeht, dass genau diese Gliederung über den Haufen geworfen wird – und je nach Wissensstand des Autors ganz dramatisch?

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Den Tatsachen ins Auge sehen

Vergangene Woche habe ich Kontakt mit der SdS aufgenommen, um über eine kostenpflichtige Verlängerung der Studienzeit nach Ende meines Vertrages (und dem Ende der kostenlosen Verlängerung) zu reden. Dabei konnte ich auch erfahren, dass meine Studienzeit doch nicht „nur“ bis Ende 2012 geht, sondern bis Februar 2013. Das ist schön, aber wie es momentan aussieht wäre der Kurs auch in dieser Zeit nicht zu schaffen. Ich denke aber, dass mir eine 3-monatige Verlängerung ausreichen müsste, um den Kurs dann bis Mai 2013 abzuschließen. Schauen wir einfach mal.

Die letzten Tage habe ich verschiedene Szenarien gedanklich durchgespielt. Zum Beispiel, wie es doch noch klappen könnte, dass ich BB04 abschließe. Oder welche Psychotricks ich einsetzen könnte, um mich zu motivieren, den inneren Schweinehund quasi außer Gefecht zu setzen. Es war so ein bisschen die Suche nach der List und Tücke, wie ich eine Eigenschaft an den Tag legen könnte, die ich im Moment noch nicht habe. Wie kann ich von jetzt auf gleich jemand sein, der nicht mehr festsitzt und feststeckt und vollkommene Kontrolle über sich selbst hat?

Nachdem ich also mit mir selber tagelang um den heißen Brei gelaufen bin, war heute der Tag des Tacheles: Ich habe mir selber eingestanden, dass ich im Moment so festsitze, dass kein fauler Trick mich weiterbringen wird. Es ist ein selbstgebackenes Problem, nämlich dass des hehren Wunsches vs. der kalten, nackten Realität, die mich einfach alt aussehen lässt. Wunsch und Wirklichkeit stehen in krassem Widerspruch, und mich lähmt die Einsicht, dass der eigene Roman in weite Ferne gerückt ist. In Sachen Schriftstellerei gibt es bei mir einfach noch sehr viel zu tun. Das ändert auch die fertige Einsendeaufgabe für BB04 nicht.

Nun bin ich aber auch nicht bereit, den Bettel einfach hinzuschmeißen. Erstens des Geldes wegen (der Kurs ist bald ganz abbezahlt), zweitens weil die Hoffnung bekanntlicherweise zuletzt stirbt. Was also tun?

Der Geistesblitz kam vor ungefähr zwei Stunden. Anstatt mich durch die Belletristik-Hefte zu quälen, gehe ich jetzt die Hefte des Sach- und Fachmedienteils an. Im Moment habe ich dafür (beruflich) mehr Verwendung, ich blockiere mich nicht selber, wenn ich die Hefte nicht richtig gut abschließe oder ständig meine Fehler vorgeführt bekomme. Es gibt in diesem Bereich keinen Traum, den mir die Wirklichkeit zerstören könnte. Es ist ein Teil des Kurses, den ich recht neutral bewerte, den ich vielleicht – auch des frischen Inputs wegen – viel leichter und gelöster hinter mich bringen könnte. Danach kann ich mich immer noch den restlichen Belletristik-Heften widmen. Entweder mit frischem Elan oder dem Wunsch, es einfach abzuschließen, egal wie.

Ich moment lese ich also SM01 – wobei SM für Sachmedien steht. Ich weiß, eine eigenartige Abkürzung, die auf ganz andere „Vorlieben“ schließen lässt … 😉