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Gelesen und Fernkurs

i-flip-flap-184343_640Anfang April kam der neue Roman von Tom Wood „A Time To Die“ heraus. Es ist der sechste Roman aus der Victor-Reihe, und das Nachfolgewerk zum Roman, über den ich schon hier berichtet hatte.

Insgesamt fand ich diesen Roman besser als den letzten. Ich habe ihn auf jeden Fall in sehr kurzer Zeit durchgelesen, mit nur wenigen Pausen dazwischen. Im Großen und Ganzen hat er meine Erwartungen erfüllt. Ich warte also gespannt auf das nächste Werk.

Kurz darauf bin ich in einer Buchhandlung über Melanie Raabes Buch „Die Falle“ gestolpert. Ich habe es spontan mitgenommen und den Anfang sehr genossen. Jetzt stecke ich aber so ein bisschen in der Mitte fest und frage mich, ob es an mir und meiner fehlenden Ausdauer oder tatsächlich am Roman selbst liegt. Bisher konnte ich mich noch nicht aufraffen, weiterzulesen. Aber es liegt noch auf meinem Nachtschränkchen, sodass ich auch nicht am Lesen vorbeikomme. 😉

Außerdem waren wir gestern auf einem Bücher- und Comic-Flohmarkt. Man bekam Comics und Romane zum Kilopreis, sodass ich drei Werke (Val McDermid, Andreas Franz und Charlotte Link) mitgenommen haben. Ich bin also bis auf weiteres gut ausgestattet mit Literatur. 😀

Kommen wir noch zum Fernkurs

Ich hatte die EA Nr. 6 schon halbfertig hier liegen. Aber irgendwie gab es ziemlich viel beruflich, das mich abgelenkt hat. Es war teilweise so deprimierend, was da passiert ist, dass ich einfach keine Lust auf andere Dinge hatte. Es gab handfesten Streit und eine Zukunftsaussicht, die mich mehrere Tage einfach nur fertig gemacht hat.

Es ist auch erstaunlich, wie sich solche Sachen auf mich auswirken. Andere Menschen finden GERADE DANN im Schreiben eine Zuflucht. Für mich herrscht dann aber erstmal trübe Stimmung, die mich absolut blockiert. 😥

Jetzt ist die EA fertig, wird morgen nochmal überarbeitet und geht dann auf Reisen. Als nächstes dann also EA7. 😉

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Rückmeldung EA 4 und 5

Es ging doch recht schnell diesmal mit den Rückmeldungen zu meinen eingeschickten EAs.

In EA4 ging es darum, dass ich zu gegebenen Ideen eigene Rahmenhandlungen erstellen musste. Oder es gab zwei Bilder, für die ich ebenso eine Rahmenhandlung erstellen musste. Die Bewertung war hier relativ gut.

EA5 war dann die Rahmenhandlung für mein eigenes Romanprojekt. Hier hat mein Studienleiter im Wesentlichen angemerkt, dass das Ende noch nicht richtig absehbar ist und dass noch ein Detail fehlt, um die Geschichte zu verstehen. Aber sonst ist die vorgestellte Rahmenhandlung gut.

Ich bin zufrieden mit meiner Rückmeldung und werde mir nochmal Gedanken zu den zwei Kritikpunkten machen. Außerdem soll ich meinen Studienleiter darüber informieren, wie die fehlenden Informationen aussehen.

Das mache ich im Laufe der kommenden Woche. Insgesamt habe ich gerade ein richtig gutes Gefühl, was den gesamten Kurs angeht. 😉

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Es läuft…

Ich hatte mich längere Zeit nicht mehr gemeldet, war aber nicht untätig.

Zum einen habe ich einfach immer wieder geschrieben. Irgendwas. Manchmal einfach nur, um etwas geschrieben zu haben. Manchmal habe ich mir Gedanken gemacht.

Zum anderen habe ich am Fernkurs weitergearbeitet. Bisher ging es darum, vorgegebene Übungen zu erledigen. Erzählformen, Unterhaltungsromane, Ideenentwicklung und Rahmenhandlungen.

Die EA für Lektion 4 habe ich erst heute hochgeladen, weil sie mir nicht so einfach fiel. Nächste Lektion (Lektion 5) wird sich dann darum drehen, mein eigenes Romanprojekt voranzubringen. Erstmal nur eine Rahmenhandlung. Ich bin gespannt. 😉

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Ich hab’s getan

Irgendwie muss es weitergehen für mich. Aber wie, das hat sich in letzter Zeit nicht so genau herauskristallisiert. Irgendwie bin ich doch zu träge, als dass ich einfach mal mache – und damit auch entscheidend vorankomme.

Also habe ich was anderes „einfach“ getan.

Ich habe einen weiteren Fernkurs gebucht. Es ist die Romanakademie der Akademie Modernes Schreiben.

Allerdings fiel es mir schwer, mich dafür zu entscheiden. Zum einen, weil ich den letzten Fernkurs auch nicht durchgezogen habe. Zum anderen, weil mir bewusst ist, dass ich am Ende des Tages mein Buch doch alleine schreiben muss.

Ich „kaufe“ mir mit einem solchen Kurs nur das Grundgerüst, hin und wieder einen guten Tipp vom Fernlehrer und ein Stück weit Druck und Verantwortung.

Aber wird selbst das klappen?

Immerhin ist die Akademie Modernes Schreiben so ehrlich und gibt zu, dass es auch mit Fernkurs und ganz viel Unterstützung durch die Fernlehrer nicht klappen muss. Es kann gut sein, dass alles nichts nützt und ich nicht zum gewünschten Ziel komme.

Die Entscheidung ist aber gefallen…

… und momentan bin ich bei Lektion 4 (von insgesamt 28).

Die Lektionen sind nicht so umfangreich, wie ich sie von der Schule des Schreibens kenne. Dort waren die Kurshefte manchmal 50 Seiten stark. Jetzt sind es meist um die 10 Seiten, und davon entfallen oft 2-3 Seiten auf die Aufgabenstellung, die man einsenden muss.

Werde ich das durchhalten?

Das ist schon eine ziemlich wichtige Frage, die ich mir im Vorfeld des Kurses gestellt habe.

Daher bin ich erstmal in mich gegangen und habe geschaut, wie das damals war bei der Schule des Schreibens.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die erste Euphorie ungefähr sechs Monate gehalten hat. Da lag aber auch ein NaNoWriMo dazwischen (den ich gemeistert habe). Und dann habe ich auch hin und wieder pausiert (Krankheit, das „normale“ Leben kam auch dazwischen). Am Ende habe ich für den ersten Kursteil (die ersten 12 Hefte) ungefähr doppelt so lange gebraucht wie veranschlagt.

Das hat mir natürlich zu denken gegeben. Die Schlussfolgerung für mich: Kurse, die ungefähr ein halbes Jahr dauern, könnte ich evtl. bewältigen. Dauert der Kurs länger, wird es schwieriger mit dem Durchhalten.

Nur ist die Dauer eben nicht alles.

Mir war klar, dass ich mir nicht nochmal ein 36-Monats-Projekt ans Bein binden würde. Daher fiel das Angebot der SdS (die Roman-Werkstatt) mit 30 Monaten Dauer auch direkt weg. Außerdem bin ich nicht bereit, ca. 5.000€ für diesen Kurs zu bezahlen.

Da das Angebot am Markt die letzten Jahre größer geworden ist, habe ich nochmal geschaut, was die Zentralstelle für Fernunterricht noch so in ihrer Datenbank bereit hält.

Neben der Romanakademie, die ich jetzt belege (Dauer 15 Monate, kosten ca. 1.500€) gab es noch ein Angebot, das mich sehr interessiert hätte. Es nennt sich Roman-Workshop und wird von Ronny Rindler angeboten. Immerhin dauert dieser Kurs nur vier Monate und kostet 350€.

Zunächst hörte sich das toll an und ich habe mir auch die Probelektion zuschicken lassen (von der ich auch begeistert war). Ich finde das Material toll aufbereitet. Allerdings auch hier eine klare Ansage: Im Kurs werden nur die Vorarbeiten gemacht – die Aufgabe, den Roman zu schreiben, bewältigt man im Anschluss an die vier Monate vollkommen allein. Außerdem ist nicht immer klar, wie viel Plätze aktuell frei sind. U.U. muss man also Wartezeit einplanen, bis man wirklich mal beginnen kann.

Und diese Dinge waren schlussendlich ausschlaggebend für mich, mich dagegen zu entscheiden (obwohl wirklich viel für den Kurs an sich spricht: Dauer, Kosten, Material).

So… und jetzt muss ich mich ein bisschen meinem Fernkurs widmen. Ich sehe gerade, EA für Lektion 2 ist kommentiert zurück gekommen. 😉