Veröffentlicht in Fernkurs

Die Rahmenhandlung steht

Tafel_HakenEigentlich hatte ich nicht gedacht, dass ich EA Nr. 6 so schnell hinbekomme. Es geht in dieser EA darum, die Rahmenhandlung und das Genre für meinen eigenen Roman festzulegen.

Zunächst war ich etwas inspirationslos. Mir war nur klar: entweder Krimi oder Thriller. Aber wer, wo, wie und was war mir nicht klar.

Ich habe dann Richard Nordens Kreativmatrix ausprobiert (was es übrigens als eBook nicht mehr zu kaufen gibt). Also eine Menge Karteikarten erstellt und zu den Stichwörtern darauf Ideen gesammelt.

Was ich aber zustande bekam war eher mittelmäßig. War auch nicht weiter schlimm. ‚Dann mache ich die Arbeit eben nochmal‘, dachte ich mir.

Aber eine Nacht darüber schlafen hat dann doch Wunder bewirkt.

Am nächsten Morgen wusste ich, wie ich die Geschichte ändern muss, damit sie mir gefällt. Und ich muss sagen, dass ich nach dem Zusammenfassen meiner sortierten Gedanken tatsächlich eine Rahmenhandlung zustande gebracht habe, die Spaß auf mehr macht. 😉

Im Fernkurs geht es jetzt erstmal weiter mit dem Entwickeln von Figuren (drei EAs), ehe ich dann die Figuren für mein eigenes Projekt entwickle. Das ist ganz okay, weil ich mit dem Thema auch schon beim letzten Fernkurs etwas auf Kriegsfuß stand. Beim NaNoWriMo 2013 habe ich dann das erste Mal so etwas wie eine Charakterstudie für meine Figuren angelegt – das hat die Angelegenheit doch erleichtert.

Vor kurzem habe ich mir übrigens die Zeit genommen, die Arbeit von damals unter die Lupe zu nehmen. Boah, wie grässlich sich das liest! Ich wusste ja, dass der Anfang sehr holprig und steif war. Aber während des Schreibens hatte ich damals das Gefühl, es würde besser werden. Heute kann ich sagen: Es ist nicht besser geworden. Im Gegenteil. 😥

„Show don’t tell“ ist etwas, das ich definitiv ganz arg üben muss.

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Zurücksein reicht nicht

Die letzten Tage habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie es für mich weitergeht. Einfach zurück zu sein ist ja schön und nett. Aber das reicht mir nicht. Ich will vorankommen. Aber womit?

Ich könnte etwas Neues beginnen. Fakt ist aber, dass ich mindestens zwei Projekte auf meinem Rechner habe, die relativ weit gediehen sind.

Das letzte NaNo-Projekt (von 2013?) steht in der ersten Rohfassung. Das zweite Projekt stammte aus dem NaNo 2009 und ist alles andere als fertig. Im Grunde muss ich da nochmal von vorne anfangen.

Prima. Dann nehme ich das erste und fange einfach an.

Allerdings kenne ich mich allzu gut und weiß, dass ich relativ schnell gelangweilt bin. Wenn ich immer nur an einer Sache arbeite, werde ich nie fertig (weil ich einfach aufhöre, sobald es nicht so rund läuft.)

Es böte sich also an, einfach beide Dinge anzugehen. Immer abwechselnd. Ätzt das eine mich an, widme ich mich dem anderen usw. Und das hört sich erstmal nach einem guten Plan an.

Aber es gibt noch das Problem, dass ich aus eigenem Antrieb heraus relativ träge bin. Damit meine ich: Jetzt weiß ich, was ich tun muss. Aber anfangen tue ich deswegen noch lange nicht.

Das ist irgendwie absurd

Vor allem wenn ich bedenke, dass ich schon zwei NaNoWriMos zu Ende gebracht habe. Den Fernkurs habe ich nicht fertig gemacht, mich aber trotzdem sehr lange damit beschäftigt.

Diesen beiden Beispielen ist gemein, dass es da irgendeine Art Motor gab, der mich angetrieben hat. Bei beiden wurde ich ja nicht gezwungen, anzufangen. Es war immer meine eigene Entscheidung, das in die Tat umzusetzen. Niemand stand hinter mir und drohte mit Schlägen, sollte ich nicht voran kommen.

Dennoch gibt es beim NaNo so eine Art kollektives Gewissen: Man postet seinen Zwischenstand und teilt seinen Fortschritt mit anderen. Am Ende gibt es außerdem für den Erfolg eine Belohnung.

Beim Fernkurs hatte ich einen Fortschrittsbalken in der Seitenleiste (jetzt nicht mehr), und es war schon ein bisschen peinlich, wenn irgendwie nichts passierte. Außerdem war ich ja einen Vertrag eingegangen und zahlte jeden Monat. Und diese Art Druck erweist sich bei mir immer wieder als nützlich.

Ganz entscheidend…

… war für mich auch, dass die Planung des Ablaufs weitestgehend nicht in meinen Händen lag.

Damit meine ich: Im NaNoWriMo sind die Vorgaben, dass man am 01. November anfängt und bis zum 30. November 50.000 Wörter beisammen hat. Einfache Mathematik ergibt dann, dass man pro Tag 1.667 Wörter geschrieben haben muss, damit das Ziel erreicht wird.

Beim Fernkurs gibt mir die Fernschule vor, welche Inhalte ich ungefähr bis wann durch haben muss. Die Lieferzeiten sind getaktet, die Reihenfolge der Lernhefte vorgegeben. Am Ende jedes Heftes gibt es eine Aufgabe. Meine Aufgabe ist es, mich erstmal nur daran zu halten. (Natürlich ist es komplizierter als das. Aber anfangs braucht es nicht mehr.)

Was ist nun das schwierige an der aktuellen Situation?

Immerhin könnte ich mir auch selbst einen Plan erstellen und ihn einfach NUR umsetzen.

Aus Erfahrung weiß ich aber folgendes:

  • Ich bin eine schlechte Planerin.
  • Aber selbst, wenn ich den Plan hinbekomme, die Erfahrung zeigt: an meine eigenen Pläne halte ich mich nicht.
  • Pläne von außen sind Verpflichtungen, die ich anderen gegenüber habe, und für mich bindender als jene, die ich mir selbst gegenüber eingehe. (Beispiel: Der Weg des Künstlers)

Fazit?

Im Grunde brauche ich in irgendeiner Form jemanden, dem ich Rechenschaft schuldig bin. Der (oder die) mich gelegentlich in den Hintern tritt. Aus Erfahrung weiß ich, dass das nicht unbedingt meine Familie sein sollte (die hat schon schlechte Erfahrungen mit mir gemacht). Ich weiß auch, dass die Entscheidung, es zu tun, aber aus mir kommen muss. Es darf keine Wischi-waschi-Entscheidung sein („Dann mache ich das jetzt halt… oder ich probiere es zumindest.“).

Wie sagte Yoda so treffend?

Tu oder tu nicht. Es gibt kein Versuchen.

Veröffentlicht in Bücher, Fernkurs

Es gibt viel zu tun,…

… ich stecke auch mittendrin.

Kurz einige Neuigkeiten:

  • Ich stecke noch mitten in Heft GR05. Hätte ja schon längst fertig sein sollen. Die einzige Ausrede, die ich momentan parat habe, ist, dass ich mit einer Übungsaufgabe nicht hinkomme. Wie so oft ist das eigentlich eine ziemlich schlechte Ausrede, also werde ich in den nächsten Tagen einfach getrost über diese Aufgabe hinweg gehen (müssen), um endlich mit dem Heft zum Abschluss zu kommen.
  • Die Schule des Schreibens hat nun einen Autoren Campus eingerichtet. Bisher gab es nur das Forum, das wurde nun in einen geschlossenen Bereich integriert, in dem man z.B. auch die Einsendeaufgaben hochladen kann, usw. Nicht, dass irgendjemand außerhalb der SdS was damit anfangen könnte. Man kommt nämlich nur rein, wenn man dort einen Lehrgang belegt.
  • Ich arbeite seit einigen Wochen an einer neuen Romanidee. Dafür liegt der NaNoWriMo-Roman wieder auf Eis. Um ehrlich zu sein, ist dieser Zustand so ganz OK. Ich bin froh, dass ich tatsächlich aktiv schreibe und Ideen umsetze. Das ist für mich wichtiger, als darüber nachzudenken, was ich bisher nicht umgesetzt habe.