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Zweites Blog-Jubiläum

Happy Birthday! Mein Blog wird zwei Jahre alt. Am 28.11.2008 begann die Reise und heute bin ich hier.

Letztes Jahr hatte ich das Blog-Jubiläum um sechs Tage verpasst, heute habe ich aber daran gedacht. 🙂

Was ist seit letztem Jahre geschehen? Sehen wir uns nochmal an, was ich zu diesem ehrwürdigen Tag letztes Jahr geschrieben habe:

Konkret habe ich mir vorgenommen,

* den im NaNoWriMo angefangenen Roman fertig zu schreiben und zu überarbeiten,
* bis spätestens August nächstes Jahr den Grundkurs fertigzustellen,
* jeden Tag eine Kleinigkeit zu schreiben, was ich seit Beginn des NaNoWriMo ganz gut hingekriegt habe
* und last but not least endlich meinen BoD-Gutschein zu nutzen und etwas zu veröffentlichen bzw. wenigstens eine Veröffentlichung vorzubereiten.

Und was davon habe ich umgesetzt?

  • Den im NaNoWriMo 2009 angefangenen Roman habe ich weitergeschrieben, aber nicht fertiggestellt. Ich habe im Moment auch keine Muse, mich weiter mit dieser Romanidee zu beschäftigen. Viel zu blauäugig bin ich damals in den NaNoWriMo gestartet und habe vollkommen ziellos darauf hingeschrieben – was letztlich ein wenig die Idee des NaNoWriMo ist. Leider konnte ich aber keinen einzigen roten Faden in dem von mir produzierten Gewirr finden, sodass ich irgendwann aufgegeben habe. Schade. Aber ganz abgeschrieben habe ich den Roman noch nicht.
  • Bis August wollte ich mit dem Grundkurs fertig sein. Mittlerweile haben wir November und ich habe *hüstel* immer noch zwei Hefte vor mir, ehe ich wirklich sagen kann, der Grundkurs ist fertig. Gut Ding will Weile haben, heißt es im Volksmund. 😉
  • Jeden Tage eine Kleinigkeit zu schreiben habe ich, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. wegen Krankheit oder vollkommener Übermüdung und Überlastung) ganz gut hingekriegt. Na, wenigstens einen Haken kann ich jetzt setzen!
  • Der BoD-Gutschein ist wahrscheinlich mittlerweile verfallen, ich weiß es nicht. Ich habe ihn auf jeden Fall nicht eingesetzt. Ich hatte tatsächlich die eine oder andere Idee zur Veröffentlichung, aber es ist daran gescheitert, dass ich zu viel um die Ohren hatte.

Zugegeben, die Bilanz ist nicht wirklich rosig. Von vier Zielen nur eines erreicht könnte man auch als Fehlschlag deuten. Für mich steht im Moment aber der Blick nach vorne im Vordergrund. Und da gibt es folgendes zu berichten:

  • Für nächstes Jahr habe ich mir vorgenommen, kleinere Brötchen zu backen. Ich orientiere mich beruflich neu und das hat zunächst oberste Priorität.
  • Ab März werde ich mich noch einem anderen Kurs widmen, der mit der beruflichen Neuorientierung in Verbindung steht bzw. dazu beiträgt. Es wird nicht viel Zeit für anderes geben.
  • Daraus ergibt sich für mich, dass ich erstmal das tägliche Schreiben (seien es auch nur zehn Minuten) beibehalten möchte. Ich werde am Kurs dranbleiben, welches Tempo ich dabei einschlagen kann und werde, wird sich noch zeigen müssen.

Tja, ich bin bescheiden geworden. Aber im Augenblick gibt es einfach wichtigere Dinge in meinem Leben als der Kurs und das Romanschreiben. Vielleicht ergibt sich im Laufe des nächsten Jahres doch mehr Zeit; zumindest die ersten beiden Quartale sind aber vorrangig für andere Dinge reserviert.

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Immer noch GR04

Hola, schon ein Monat vergangen seit meinem letzten Blogeintrag. Aber aktiv war ich trotzdem.

Ich hänge zwar immer noch an GR04, allerdings eher aus eigenem Wunsch. Zuerst hielt ich das Heft für nicht besonders hilfreich. Die Einsendeaufgabe ist zwar ganz nett, aber die Kapitel, die sich nicht mit dem Redigieren beschäftigen, schienen auf den ersten Blick ziemlich unwichtig. Sind sie aber gar nicht. Im Gegenteil. Das letzte Kapitel zum Thema Beschreiben hat sich als Goldgrube erwiesen. Dort wird wirklich sehr intensiv darauf eingegangen, wie man richtig beschreibt. Ich mache wirklich jede Übungsaufgabe mehrfach, weil ich das Kapitel als sehr wertvoll und wichtig empfinde.

Ansonsten habe ich an einem Plot für eine neue Geschichte gearbeitet. Bisher nur Planung, Recherche und Charaktere, also noch kein Satz der Geschichte geschrieben. Und obwohl ich dieses Vorgehen gut finde, merke ich zunehmend, wie mir die Lust vergeht, wenn ich mich zu lange mit den Vorbereitungen aufhalte. Und damit diese Geschichte nicht irgendwo in den Weiten meiner Festplatte verschwindet, muss ich mich ranhalten, die Planung für Kapitel 13 und 14 abzuschließen. 🙂

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Teil 2 von GR02

Ja, da gab es eine kleine Pause, allerdings diente die eher dazu mein im letzten Beitrag beschriebenes System aufzubauen, „einzuweihen“ und zu nutzen. Ich muss mir doch ein bisschen auf die Schulter klopfen, weil ich das ganz gut hingekriegt habe. Ich schreibe nicht jeden Tag was rein, bisher aber mehrmals pro Woche. Irgendwelche Ideen, Gedanken, Beobachtungen, ein bis zwei Zeitungsartikel habe ich da auch schon verewigt (eigentlich nicht aus der Zeitung, sondern von der Internetseite einer Zeitung).

Kurzum, ich habe mir ein schönes System gebastelt und schaue mal, wie weit ich damit komme. Kann natürlich sein, dass ich doch irgendwann feststelle, dass es nichts für mich ist.

Nun musste ich mich aber noch schnell mit dem zweiten Teil des Heftes auseinandersetzen, und da geht die Frage dahin wie man das Schreiben zur Gewohnheit macht und Kontinuität hineinbringt. Es gibt da kein Geheimrezept. „Berufsschriftsteller“ machen es vor: Jeden Tag dranbleiben, auch wenn unterm Strich nicht viel dabei rumkommt. Im Heft heißt es sehr lapidar, dass der Spruch „keine Zeit zum Schreiben“ einfach eine faule Ausrede ist. Man hat die Zeit, wenn man sie sich nimmt. Basta. Sie empfehlen u.a. einen Stundenplan (geht mir jetzt zu weit), jeden Tag zu schreiben (30 Minuten werden häufiger im Heft genannt, halte ich bei Hobbyautoren auch für realistisch) und keinen Tag auszulassen! Immerhin ergeben 30 Minuten pro Tag 182 Stunden pro Jahr. In der Zeit kann man schon was zustande bringen.

Gut, jetzt widme ich mich der Einsendeaufgabe. Und dann geht es an GR03.

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Und nu‘?

Die Frage, was ich jetzt eigentlich konkret mit diesem Blog anstelle, habe ich mir durchaus gestellt, bevor ich es registriert habe. Aber im Moment würde meine Antwort auf „Was möchtest du mit diesem Blog erreichen?“ immer noch lauten „Ich weiß nicht. Mal schauen, es wird sich ergeben.“

Trotzdem stelle ich mir natürlich die Frage, was ich konkret jetzt mache – nicht nur mit diesem Blog, sondern mit meinem Wunsch zu schreiben. Einfach drauflos schreiben? Warten bis ich den Fernkurs beginne (irgendwann Anfang nächstes Jahr)? Oder nutze ich die Ressourcen, die ich jetzt schon habe, z. B. meine Schreibbücher, und versuche mich an ein paar Übungen?

In ihrem Buch ‚Der Weg des Künstlers‚ schreibt Julia Cameron über die Morgenseiten und die Künstlertreffs, die jeder im weitesten Sinne kreativ Tätige täglich bzw. mindestens 2 Stunden pro Woche durchführen sollte. Ich dachte mir daher, dass es möglicherweise eine gute Idee sein könnte, mit Julias 12-Wochen-Programm zu beginnen. Im Moment frage ich mich noch, wie ich täglich Zeit finden soll, mindesten drei Seiten zu schreiben. Ich denke aber, dass ich durch ständiges Grübeln, Nachdenken, Planen und Organisieren meinem Ziel nicht nähern kommen werde. Mag sein, dass ich einfach mal ins kalte Wasser springen sollte.

Das, und die nochmalige Arbeit mit Freys Büchern, sind im Moment meine zwei Alternativen, die ich persönlich für mich nutzen kann und die mir auch als (mehr oder weniger) machbar erscheinen.