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Update zu GR12

Kurzes Update:

Ich habe mich gestern entschlossen, die zwei unterschiedlichen Geschichten mit gemeinsamen Wurzeln 😀 als eine EA abzuschicken. Ich habe meiner Studienleiterin vorneweg einen Kommentar geschrieben, mich für die bisherige Zusammenarbeit bedankt, da ich ja zum Belletristik-Teil eine/n neue/n Studienleiter/in bekomme, und ihr meine Beweggründe dargelegt, warum ich die Aufgabenstellung nicht so umgesetzt habe, wie es gefordert war. So ist es jetzt halt. Ich finde mich damit ab und fange an, BB01 zu bearbeiten.

Auf der anderen Seite ist mir in diesem Tohuwabohu doch tatsächlich aufgefallen, dass Dialoge meine Stärke sind. Damit komme ich gut klar, damit kann ich umgehen. Ich habe mithilfe des Dialogs aus einer eher schlechten Story nochmal was ganz Passables gebastelt. Da ziehe ich jetzt einfach mal den Hut vor mir selber, auch wenn das überheblich klingen mag. Bis vor ein paar Tagen, ach was Stunden sah es noch ganz düster aus. Für mich ist dieser Fakt ein Lichtblick und es ist mir auch ein Wink, dass ich eben doch so etwas wie einen eigenen Stil habe.

Natürlich bestehen Geschichten nicht nur aus Dialogen, ich muss also noch ganz viel an dem anderen „Füllmaterial“ arbeiten, das die Dialoge so umgibt. 😉

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GR12: Ich werd noch wahnsinnig

Die EA für GR12 macht mich noch wahnsinnig. Jetzt hatte ich schon die erste Fassung meiner Geschichte fertig, die ersten Änderungen waren auch schon eingebaut. Gerade eben habe ich alles über den Haufen geworfen und eine Fassung geschrieben, die mit der Grundidee, dem Plan zwar noch einige Gemeinsamkeiten hat, aber nicht mehr allzu viel Ähnlichkeit.

Ich weiß wirklich nicht, ob ich das so abgeben kann. Die erste Fassung ist ganz anders geschrieben, es gibt nur wenig Dialog und ganz viele Beschreibungen, Gedanken, Gefühle. Allerdings ist mir das alles irgendwie zu platt. Ich fühle mich mit der ersten Fassung gar nicht wohl. Sie gefällt mir überhaupt nicht.

Trotzdem habe ich es in meiner Überarbeitung nicht geschafft, einigermaßen Leben in die Bude zu bekommen. Es fehlt an Aktionen, am Tun. Es gibt nur viel Denken, Grübeln, Hoffen, Erinnern, …
Jetzt habe ich die Geschichte mit mehr Dialog und nur ganz wenig Denken, Erinnern, Grübeln geschrieben. Das Ganze ist viel lebendiger, es macht viel mehr Spaß, es zu lesen. Da steckt Leben in der Bude. Aber es ist was ganz anderes, als meine erste Fassung.

Der Sinn der EA ist ja, „die Evolution“ sichtbar zu machen. Wie verändert sich also ein Text von der ersten bis zur letzten Fassung, welche Entwicklung durchlebt die Geschichte. Ich gebe zu, dass die Geschichte bei mir viel Entwicklung erfahren hat. Allerdings ist das meiste unsichtbar für den Studienleiter. Denn Fassung eins ist eine andere Geschichte als die jetzige Fassung. Man muss schon von Transformation sprechen; bei einer Entwicklung gibt es mehr Ähnlichkeit.

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Neue Strategie

Es ist jetzt geraume Zeit her, dass ich am Fernkurs weitergearbeitet habe. Aus dem Grundkurs stehen noch die Hefte GR11 und 12 aus. Ich habe beide Hefte schon vom Inhalt her durchgearbeitet, nur die Einsendeaufgaben fehlen noch.

Nun habe ich aber festgestellt, dass meine Motivation nicht besonders hoch ist, diese beiden letzten Grundkurs-Aufgaben zu bearbeiten. Für eine EA habe ich schon eine fast fertige Geschichte, für die andere nur etliche vage Ideen. Was mich tatsächlich reizen würde, wäre direkt mit dem Belletristik-Teil anzufangen, von dem ich bereits alle 12 Hefte daheim herumliegen habe (Notiz an mich: nachrechnen, ob meine Studienzeit plus Verlängerung überhaupt ausreicht, den Kurs ohne weitere Kosten abzuschließen).

Ich habe mich nun entschlossen, parallel zu den EA 11 und 12 Belletristik-Heft 1 aus dem Regal zu holen und das Heft durchzulesen und zu bearbeiten. Möglicherweise kommt mit der Bearbeitung dieses Heftes meine Motivation wieder und ich kann endlich die Altlasten hinter mich bringen. Heute werde ich den Tag noch der Familie widmen, morgen möchte ich dann mit BB01 beginnen. 😎

Ansonsten habe ich – nachdem ich jetzt ein bisschen weniger Verpflichtungen habe – wieder ein Buch aus der Bücherei ausgeliehen, das ich gerne lesen möchte: Olivier Descosse – Blutspiegel.

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Die Idee

Irgendwie lastet es schon auf mir, dass momentan einfach keine Zeit für die letzten beiden Hefte ist. Und dabei schwirren so viele Ideen und Gedanken, Bruchstücke und ganze Geschichten in meinem Kopf herum, dass es mir schwer fällt, daraus nicht irgendwas Brauchbares für die Einsendeaufgaben zu finden.

Und erst gestern kam mir die Idee, dass ich temporär, bis ich wieder die Zeit finde, richtig zu schreiben, auch alles aufnehmen könnte. Sowohl MP3-Player als auch das Handy bieten diese Funktionen an. Irgendwie graust es zwar auch davor, meine eigene Stimme zu hören. Andererseits ist der Drang, diese Ideen aus dem Kopf zu bekommen, doch recht groß. Die Hoffnung ist natürlich, dass ich zu gegebener Zeit einfach nur diese Ideen nehme und sie zu Papier bringe. Schauen wir mal, was daraus wird. 🙂

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Stille

Es ist ein bisschen still geworden in diesem Blog. Im Moment laufen einige andere Dinge ab, deswegen finde ich im Moment nicht die Zeit, das Blog regelmäßig zu füllen.

Trotzdem ein kleiner Zwischenstand: GR11 und 12 liegen immer noch auf meinem Schreibtisch. Die EA von GR11 ist noch nicht ganz fertig, aber ich bemühe mich jeden Tag mit ein paar Sätzen dem Ende näher zu kommen. Bei GR12 sehe ich aber momentan noch kein Land in Sicht.

Soviel zum Zwischenstand. Es wird jetzt einige Zeit so still bleiben, aber keine Angst: Ich komme wieder. 🙂

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Die Einsendeaufgaben

Bei beiden Einsendeaufgaben hänge ich im Moment.

Heute Nachmittag hatte ich einen guten Einfall für die EA aus Heft 11. Zumindest wie ich die Geschichte auf 80 Zeilen rüberbringe. Im Grunde ist das immer noch derselbe Aufbau, den ich schon skizziert hatte, aber mit einer neuen Idee, wie ich es angehe. Denn ich will ja damit weiterkommen.

Bei der EA aus Heft 12 versuche ich mal was Neues. Ich hatte nämlich gar keine Idee, was ich schreiben könnte. Dann bin ich durch Zufall auf eine Kreativitätstechnik gekommen, die sich die Reise des Helden nennt. Im Grunde ist das keine Kreativitätstechnik im eigentlichen Sinne. Die Reise des Helden beschreibt, wie Mythen und Geschichten (wie z.B. die von Odysseus, o.ä.) verlaufen. Es ist immer dasselbe Schema, derselbe Ablauf, der sich bei Geschichten, Romane, Filmen, usw. wiederfindet.

Das Kreative daran war, dass ich mir die Idee für den Helden und seine Reise aus Bildern geholt habe. Dazu habe ich einfach mal Google Images aufgerufen und „Held“ eingegeben. Aus den angezeigten Bildern habe ich mir dann einen Held gesucht (zugegeben, es war nicht so einfach). Und so bin ich weiterverfahren, z.B. mit „Zögerung“ oder „Aufbruch“. Natürlich habe ich nicht das erstbeste Bild genommen, sondern habe gesucht, bis ich was Ansprechendes gefunden hatte. Und anhand des Bildes habe ich dann interpretiert, was denn nun meinen Helden/Heldin zum Zögern hält oder warum er/sie aufbricht, usw.

Jetzt habe ich eine lange Liste an Motiven, Ideen und Eindrücken, die ich erstmal sortieren muss. Viel Arbeit, ach ja.

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GR12: Dazugenommen.

Nachdem Heft 11 ja nicht allzu viel Inhalt hat, sondern hauptsächlich aus einer Einsendeaufgabe besteht, habe ich mir Heft 12 auch gleich zu Gemüte geführt. Auch hier ist in etwa derselbe Aufbau zu finden: Nicht wirklich viel Technik, obschon etwas mehr als in Heft 11, dafür viele Anregungen. Es geht um das Thema Stil. Insgesamt ist das Heft dünn und besteht aus nur einem Kapitel.

Da es den Abschluss der Grundschule bildet, ist die Einsendeaufgabe umfangreicher als bisher: eine Kurzgeschichte im Umfang von 150 Zeilen (bisher immer nur 80 Zeilen), mit Stoffsammlung, Gliederung, erster Fassung und schließlich dem Endprodukt. Da ich noch nicht mit der EA für GR11 durch bin (habe aber schon einen ersten Aufbau und einige Zeilen geschrieben), ist diese EA nicht wirklich ein Thema. Ich bin auch gespannt, ob ich damit bis Ende Dezember durch bin. Evtl. werde ich die EA für Heft 12 erst während der Weihnachtsfeiertage fertig bekommen und vielleicht erst im neuen Jahr absenden.

Damit bin ich inhaltlich am Ende der Grundschule angelangt. Einerseits erfüllt mich das ein bisschen mit Stolz, andererseits habe ich länger gebraucht, als vorgesehen, und das ärgert mich schon. Ich habe vor, noch einen kompletten Überblick über die Grundschule zu liefern, daher spare ich mir eine Zusammenfassung an dieser Stelle.

Ich kann auf jeden Fall feststellen, dass ich mich über diese 12 Hefte hinweg verändert habe, dass mir das Schreiben besser von der Hand geht als zu vor und dass ich auch eine Entwicklung durchlaufen habe, was das Schreiben angeht. Ich fühle mich auch nicht mehr ganz so plan- und ziellos, wie ich es bei Beginn des Fernkurses habe. Allerdings kann ich auch realistischerweise sagen, dass ich im Moment noch kein Werk schaffen könnte, dass sich verkaufen ließe. Insofern blicke ich jetzt voller Freude und Hoffnung auf die nächsten 12 Hefte Belletristik. 🙂