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GR11: Korrektur zurück

Gerade eben ist sie eingetrudelt, meine Korrektur für GR11. Insgesamt war das Feedback positiv. Ich muss selber gestehen, das sich es eilig hatte damit, die EA hochzuladen und daher keinen letzten prüfenden Blick mehr darauf geworfen habe. Somit gab es ein paar dumme Fehlerchen, die so nicht hätten passieren dürfen; aber sie sind auch zu verschmerzen. Es geht weiter mit GR12 und BB01. 🙂

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Neue Strategie

Es ist jetzt geraume Zeit her, dass ich am Fernkurs weitergearbeitet habe. Aus dem Grundkurs stehen noch die Hefte GR11 und 12 aus. Ich habe beide Hefte schon vom Inhalt her durchgearbeitet, nur die Einsendeaufgaben fehlen noch.

Nun habe ich aber festgestellt, dass meine Motivation nicht besonders hoch ist, diese beiden letzten Grundkurs-Aufgaben zu bearbeiten. Für eine EA habe ich schon eine fast fertige Geschichte, für die andere nur etliche vage Ideen. Was mich tatsächlich reizen würde, wäre direkt mit dem Belletristik-Teil anzufangen, von dem ich bereits alle 12 Hefte daheim herumliegen habe (Notiz an mich: nachrechnen, ob meine Studienzeit plus Verlängerung überhaupt ausreicht, den Kurs ohne weitere Kosten abzuschließen).

Ich habe mich nun entschlossen, parallel zu den EA 11 und 12 Belletristik-Heft 1 aus dem Regal zu holen und das Heft durchzulesen und zu bearbeiten. Möglicherweise kommt mit der Bearbeitung dieses Heftes meine Motivation wieder und ich kann endlich die Altlasten hinter mich bringen. Heute werde ich den Tag noch der Familie widmen, morgen möchte ich dann mit BB01 beginnen. 😎

Ansonsten habe ich – nachdem ich jetzt ein bisschen weniger Verpflichtungen habe – wieder ein Buch aus der Bücherei ausgeliehen, das ich gerne lesen möchte: Olivier Descosse – Blutspiegel.

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Die Idee

Irgendwie lastet es schon auf mir, dass momentan einfach keine Zeit für die letzten beiden Hefte ist. Und dabei schwirren so viele Ideen und Gedanken, Bruchstücke und ganze Geschichten in meinem Kopf herum, dass es mir schwer fällt, daraus nicht irgendwas Brauchbares für die Einsendeaufgaben zu finden.

Und erst gestern kam mir die Idee, dass ich temporär, bis ich wieder die Zeit finde, richtig zu schreiben, auch alles aufnehmen könnte. Sowohl MP3-Player als auch das Handy bieten diese Funktionen an. Irgendwie graust es zwar auch davor, meine eigene Stimme zu hören. Andererseits ist der Drang, diese Ideen aus dem Kopf zu bekommen, doch recht groß. Die Hoffnung ist natürlich, dass ich zu gegebener Zeit einfach nur diese Ideen nehme und sie zu Papier bringe. Schauen wir mal, was daraus wird. 🙂

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Stille

Es ist ein bisschen still geworden in diesem Blog. Im Moment laufen einige andere Dinge ab, deswegen finde ich im Moment nicht die Zeit, das Blog regelmäßig zu füllen.

Trotzdem ein kleiner Zwischenstand: GR11 und 12 liegen immer noch auf meinem Schreibtisch. Die EA von GR11 ist noch nicht ganz fertig, aber ich bemühe mich jeden Tag mit ein paar Sätzen dem Ende näher zu kommen. Bei GR12 sehe ich aber momentan noch kein Land in Sicht.

Soviel zum Zwischenstand. Es wird jetzt einige Zeit so still bleiben, aber keine Angst: Ich komme wieder. 🙂

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Die Einsendeaufgaben

Bei beiden Einsendeaufgaben hänge ich im Moment.

Heute Nachmittag hatte ich einen guten Einfall für die EA aus Heft 11. Zumindest wie ich die Geschichte auf 80 Zeilen rüberbringe. Im Grunde ist das immer noch derselbe Aufbau, den ich schon skizziert hatte, aber mit einer neuen Idee, wie ich es angehe. Denn ich will ja damit weiterkommen.

Bei der EA aus Heft 12 versuche ich mal was Neues. Ich hatte nämlich gar keine Idee, was ich schreiben könnte. Dann bin ich durch Zufall auf eine Kreativitätstechnik gekommen, die sich die Reise des Helden nennt. Im Grunde ist das keine Kreativitätstechnik im eigentlichen Sinne. Die Reise des Helden beschreibt, wie Mythen und Geschichten (wie z.B. die von Odysseus, o.ä.) verlaufen. Es ist immer dasselbe Schema, derselbe Ablauf, der sich bei Geschichten, Romane, Filmen, usw. wiederfindet.

Das Kreative daran war, dass ich mir die Idee für den Helden und seine Reise aus Bildern geholt habe. Dazu habe ich einfach mal Google Images aufgerufen und „Held“ eingegeben. Aus den angezeigten Bildern habe ich mir dann einen Held gesucht (zugegeben, es war nicht so einfach). Und so bin ich weiterverfahren, z.B. mit „Zögerung“ oder „Aufbruch“. Natürlich habe ich nicht das erstbeste Bild genommen, sondern habe gesucht, bis ich was Ansprechendes gefunden hatte. Und anhand des Bildes habe ich dann interpretiert, was denn nun meinen Helden/Heldin zum Zögern hält oder warum er/sie aufbricht, usw.

Jetzt habe ich eine lange Liste an Motiven, Ideen und Eindrücken, die ich erstmal sortieren muss. Viel Arbeit, ach ja.

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GR10: Zurück

Heute ist GR10 zurückgekommen. Eine andere Studienleiterin hat sie korrigiert, weil meine bisherige in Urlaub ist. Ich fand es ganz nett, dass sie sich trotzdem im Begleitschreiben vorgestellt hat.

Insgesamt fiel die Bewertung positiv aus. Ich hätte die Aufgabe gut gelöst. Das einzige Manko war, dass ich den Figuren in den kurzen Szenen keinen Namen gegeben habe. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, die Personen mit Namen zu versehen, verstehe aber den Sinn dahinter. Ich hatte mich während des Schreibens so darauf konzentriert, die Sätze so lebendig wie möglich darzustellen, ohne dabei die Zeilenvorgabe zu überschreiten, dass ich mir um die Bezeichnung von Personen keine Gedanken gemacht hatte.

Es ist mir aber wichtig, dass mich die Studienleiterin darauf hingewiesen hat. Denn Personen Namen zu geben bringt dem Leser die Geschichte bzw. Szene näher. Man hat eher das Gefühl, mitten drin zu sein, als nur von außen zuzusehen.

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GR11: Keine Technik, viele Anregungen

Heft 11 war relativ schnell durchgelesen. Es gibt im Grunde nur eine Menge an Anregungen, zur Technik des Schreibens o.ä. gibt es keine Übungen. Die Einsendeaufgabe widmet sich nochmal dem Thema Ordnen und Gliedern. Aufgabe ist, aus vorgegebenen Dialogfetzen eine Geschichte im Umfang von 80 Normzeilen zu schreiben.

Aber erstmal der Reihe nach. Das erste Kapitel handelt davon, dass Autoren auch viel lesen müssen. Denn auch Schriftsteller lernen von anderen Schriftstellern. Man mag anfangs andere imitieren, aber irgendwann findet man durch dieses Nachahmen auch seinen eigenen Weg, macht das nach, was gut zu einem selber passt und lässt weg, was nicht dem eigenen Stil, den Vorstellungen über die eigene Person entspricht. So weit, so gut.

Ein bisschen schockiert war ich dann, als der Vorschlag kam, man möge doch die Klassiker lesen, am besten auch noch die Bibel. 😯

Ich habe so meine Schwierigkeiten mit DEN Klassikern. Bertolt Brecht ist mir zuwider, Thomas Mann kann ich gerade noch ertragen. Mit Goethe kann man mich in die Flucht schlagen, ähnliches gilt für Schiller. Kafka habe ich nie gelesen, Hesse kenne ich nur vom Namen her. Ja, ja, ich bin ein Kulturbanause, ich gebe es ja zu.

Ich will nicht der Schule alle Schuld dafür in die Schuhe schieben. Im Grunde habe ich meine Deutschlehrer immer gern gemocht, und der eine oder andere hat sich auch redlich Mühe gegeben, mir (uns) die Klassiker näher zu bringen. So richtig geklappt hat das bei mir aber nicht.

Aber es gibt ja noch eine Menge anderer Autoren. Es gibt George Bernard Shaw, es gibt Shakespeare, es gibt Albert Camus, Henrik Ibsen, und wie sie nicht alle heißen. Das Problem bei den fremdsprachlichen Autoren ist nur, dass ihre Werke übersetzt wurden. Somit lerne ich mehr von ihren Übersetzern als von ihnen.

Und das ist ein anderer Punkt in GR11: Es kommt nicht aufs Lesen allein an, sondern darauf, etwas von den Klassikern zu lernen. Die Empfehlung lautet, ein Buch in einem Rutsch durchzulesen, eine Inhaltsangabe zu verfassen und sich über die eine oder andere Stelle, die gefiel oder nicht gefiel, im Klaren zu werden und das Buch dann erneut, mit Bleistift und Notizzettel gerüstet, zu lesen.

Nach dem ersten Zusammenkrampfen des Magens und dem riesigen „MIT MIR NICHT“-Schild, das vor meinem geistigen Auge aufklappte, habe ich mich aber wieder darauf besonnen, dass ich ja was lernen möchte. Ich möchte ausprobieren und sehen, was sich daraus ergibt. Vielleicht nützt es mehr als dass es schadet. Und da kommt gleich die nächste Empfehlung: Suchen Sie sich die Schriftsteller heraus, die damals schon Krimis, historische Romane, Liebesromane, usw. geschrieben haben. Seien Sie wählerisch!

Das werde ich hundertprozentig auch sein! Ich muss also erstmal herausfinden, wer das gewünschte Genre bediente. Und dann stürme ich unsere örtliche Bücherei. 😈