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Ich hab’s getan

Irgendwie muss es weitergehen für mich. Aber wie, das hat sich in letzter Zeit nicht so genau herauskristallisiert. Irgendwie bin ich doch zu träge, als dass ich einfach mal mache – und damit auch entscheidend vorankomme.

Also habe ich was anderes „einfach“ getan.

Ich habe einen weiteren Fernkurs gebucht. Es ist die Romanakademie der Akademie Modernes Schreiben.

Allerdings fiel es mir schwer, mich dafür zu entscheiden. Zum einen, weil ich den letzten Fernkurs auch nicht durchgezogen habe. Zum anderen, weil mir bewusst ist, dass ich am Ende des Tages mein Buch doch alleine schreiben muss.

Ich „kaufe“ mir mit einem solchen Kurs nur das Grundgerüst, hin und wieder einen guten Tipp vom Fernlehrer und ein Stück weit Druck und Verantwortung.

Aber wird selbst das klappen?

Immerhin ist die Akademie Modernes Schreiben so ehrlich und gibt zu, dass es auch mit Fernkurs und ganz viel Unterstützung durch die Fernlehrer nicht klappen muss. Es kann gut sein, dass alles nichts nützt und ich nicht zum gewünschten Ziel komme.

Die Entscheidung ist aber gefallen…

… und momentan bin ich bei Lektion 4 (von insgesamt 28).

Die Lektionen sind nicht so umfangreich, wie ich sie von der Schule des Schreibens kenne. Dort waren die Kurshefte manchmal 50 Seiten stark. Jetzt sind es meist um die 10 Seiten, und davon entfallen oft 2-3 Seiten auf die Aufgabenstellung, die man einsenden muss.

Werde ich das durchhalten?

Das ist schon eine ziemlich wichtige Frage, die ich mir im Vorfeld des Kurses gestellt habe.

Daher bin ich erstmal in mich gegangen und habe geschaut, wie das damals war bei der Schule des Schreibens.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die erste Euphorie ungefähr sechs Monate gehalten hat. Da lag aber auch ein NaNoWriMo dazwischen (den ich gemeistert habe). Und dann habe ich auch hin und wieder pausiert (Krankheit, das „normale“ Leben kam auch dazwischen). Am Ende habe ich für den ersten Kursteil (die ersten 12 Hefte) ungefähr doppelt so lange gebraucht wie veranschlagt.

Das hat mir natürlich zu denken gegeben. Die Schlussfolgerung für mich: Kurse, die ungefähr ein halbes Jahr dauern, könnte ich evtl. bewältigen. Dauert der Kurs länger, wird es schwieriger mit dem Durchhalten.

Nur ist die Dauer eben nicht alles.

Mir war klar, dass ich mir nicht nochmal ein 36-Monats-Projekt ans Bein binden würde. Daher fiel das Angebot der SdS (die Roman-Werkstatt) mit 30 Monaten Dauer auch direkt weg. Außerdem bin ich nicht bereit, ca. 5.000€ für diesen Kurs zu bezahlen.

Da das Angebot am Markt die letzten Jahre größer geworden ist, habe ich nochmal geschaut, was die Zentralstelle für Fernunterricht noch so in ihrer Datenbank bereit hält.

Neben der Romanakademie, die ich jetzt belege (Dauer 15 Monate, kosten ca. 1.500€) gab es noch ein Angebot, das mich sehr interessiert hätte. Es nennt sich Roman-Workshop und wird von Ronny Rindler angeboten. Immerhin dauert dieser Kurs nur vier Monate und kostet 350€.

Zunächst hörte sich das toll an und ich habe mir auch die Probelektion zuschicken lassen (von der ich auch begeistert war). Ich finde das Material toll aufbereitet. Allerdings auch hier eine klare Ansage: Im Kurs werden nur die Vorarbeiten gemacht – die Aufgabe, den Roman zu schreiben, bewältigt man im Anschluss an die vier Monate vollkommen allein. Außerdem ist nicht immer klar, wie viel Plätze aktuell frei sind. U.U. muss man also Wartezeit einplanen, bis man wirklich mal beginnen kann.

Und diese Dinge waren schlussendlich ausschlaggebend für mich, mich dagegen zu entscheiden (obwohl wirklich viel für den Kurs an sich spricht: Dauer, Kosten, Material).

So… und jetzt muss ich mich ein bisschen meinem Fernkurs widmen. Ich sehe gerade, EA für Lektion 2 ist kommentiert zurück gekommen. 😉

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Kein fließender Übergang zu anderen Instituten

Ich habe vor kurzem bei der Akademie Modernes Schreiben angefragt, ob ich mit Abschluss meines jetzigen Fernkurs direkt in deren Themen- und Romankurs einsteigen könnte.

Als Antwort erhielt ich, dass dies nicht möglich sei, da die Dozenten die genauen Stärken und Schwächen ihrer Teilnehmer kennen lernen wollen, und dies sei nur möglich, wenn man mit dem Grundlagenkurs dort beginnt. Ein Übergang von einem anderen Institut ist also nur möglich, wenn man komplett von vorne beginnt.

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Die Roman-Werkstatt der SdS ist gestartet

Wie bereits berichtet, hat die Schule des Schreibens nun die Roman-Werkstatt gestartet.

Meine Vermutung war ja, dass der Kurs zum einen aus dem Belletristik-Teil bestehen würde, der auch jetzt schon in der großen Schule des Schreibens eingesetzt wird, sowie einer intensiven Betreuung des eigenen Roman-Projektes.

Zunächst einmal finde ich die Idee klasse. Man lernt nicht in erster Linie das Schreiben, sondern arbeitet konzentriert am eigenen Projekt. Ob nun die Umsetzung so klasse ist, kann ich nicht beurteilen.

Schockierend finde ich den Zeitrahmen. Die SdS geht von einer 30-monatigen Lehrgangsdauer aus. Anders als vermutet wird wohl nicht jener 12-monatige Belletristik-Teil aus anderen Lehrgängen verwendet, sondern erweitertes Kursmaterial. Natürlich überschneiden sich die Inhalte zu den anderen Lehrgängen, es wird aber – zumindest laut Inhaltsübersicht – viel detaillierter auf die Feinheiten eingegangen, die beim Romanschreiben erforderlich sind. Ein gesonderter Teil beschäftigt sich dann mit dem Thema Überarbeiten – ebenfalls in einem viel größeren Umfang, als man das z.B. in der großen Schule des Schreibens wiederfindet.

Für mich steht fest, dass ich nicht nochmal einen Kurs von der Dauer von fast drei Jahren belegen werde. Wenn es die Roman-Werkstatt schon damals gegeben hätte, als ich mich für die SdS entschloss, dann wäre ich vermutlich gleich bei diesem Kurs gelandet. So versuche ich nun, nach Abschluss der Grundschule, das beste aus meinem Kurs zu machen. Ich möchte auch ein eigenes Manuskript in den Händen halten, mit dem ich auf Verlagssuche gehe. Auch ich habe die Möglichkeit, mein eigenes Projekt von einem erfahrenen Lektor betreuen zu lassen – vermutlich nicht in demselben Umfang, wie in der Roman-Werkstatt. Nichtsdestotrotz sehe ich dem weiteren Verlauf meines Kurses positiv entgegen.

Ach, und falls sich jemand für die Roman-Werkstatt anmeldet, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht sehr freuen.

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Nächstes Paket unterwegs – uff

Jetzt ist es also doch eingetreten: Ich bin heftig in Verzug mit dem Kurs. Heute bekam ich die Meldung, dass das nächste Paket schon unterwegs sei. Und ich hänge immer noch an GR05.

Um diesen Zustand nun irgendwie unter Kontrolle zu bekommen, habe ich mich entschlossen, GR05 im Schnelldurchgang in Angriff zu nehmen. Es hat für mich momentan keinen Zweck, an den Aufgaben hängen zu bleiben, die ich nicht recht in den Griff bekomme. Das Heft ist schon durchgelesen, jetzt gilt es die EA zu machen und nach vorne zu blicken. Und das werde ich tun. Ende der Woche möchte ich die EA ins Online-Studienzentrum hochladen und mich dann GR06 widmen, damit es endlich voran geht. Ich werde weiter berichten.

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Immer noch GR04

Hola, schon ein Monat vergangen seit meinem letzten Blogeintrag. Aber aktiv war ich trotzdem.

Ich hänge zwar immer noch an GR04, allerdings eher aus eigenem Wunsch. Zuerst hielt ich das Heft für nicht besonders hilfreich. Die Einsendeaufgabe ist zwar ganz nett, aber die Kapitel, die sich nicht mit dem Redigieren beschäftigen, schienen auf den ersten Blick ziemlich unwichtig. Sind sie aber gar nicht. Im Gegenteil. Das letzte Kapitel zum Thema Beschreiben hat sich als Goldgrube erwiesen. Dort wird wirklich sehr intensiv darauf eingegangen, wie man richtig beschreibt. Ich mache wirklich jede Übungsaufgabe mehrfach, weil ich das Kapitel als sehr wertvoll und wichtig empfinde.

Ansonsten habe ich an einem Plot für eine neue Geschichte gearbeitet. Bisher nur Planung, Recherche und Charaktere, also noch kein Satz der Geschichte geschrieben. Und obwohl ich dieses Vorgehen gut finde, merke ich zunehmend, wie mir die Lust vergeht, wenn ich mich zu lange mit den Vorbereitungen aufhalte. Und damit diese Geschichte nicht irgendwo in den Weiten meiner Festplatte verschwindet, muss ich mich ranhalten, die Planung für Kapitel 13 und 14 abzuschließen. 🙂

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Einsendeaufgabe zurück und Heft 2

Frisch aus dem Uraub zurück kann ich auch verkünden, dass meine Einsendeaufgabe zu GR01 sehr schnell korrigiert war (es dauerte weniger als eine Woche, wobei ich das jetzt nicht wirklich dauernd erwarte; die angegebenen zwei Wochen sind schon akzeptabel).
Von seiten der Studienleiterin gab es nur wenige Korrekturen und einige Tipps, was man besser formulieren könnte. Am wichtigsten war mir sicherlich ihre Vorstellung in einem kleinen Brief, und es scheint mir, dass wir gut zusammen passen könnten. Sie hat einen ähnlichen Hintergrund wie ich, ist 20 Jahre älter und hat entsprechende Schreiberfahrung. Ich habe auf jeden Fall ein gutes Gefühl bei der Zusammenarbeit. 🙂

Heft GR02 habe ich zunächst mal nur überflogen. Ich werde mich erst in den nächsten Tagen richtig hineinstürzen können. Jetzt nach dem Urlaub stehen andere Dinge an und irgendwie brauche ich die nächste Woche noch dazu, richtig anzukommen.
Inhaltlich sieht es aber so aus, dass im ersten Teil des Heftes hauptsächlich Stoffsammlung, Notizen, Gliederung und Schlussteil besprochen werden, der zweite Teil setzt sich damit auseinander, dass man eine Arbeitsroutine schaffen muss und täglich schreiben sollte (Stichwort: Stundenplan, Arbeitsplatz einrichten, Motivationstipps).

Für die Einsendeaufgabe muss über 80 Normzeilen hinweg zu einem Bild eine Geschichte geschrieben werden. Auf dem Bild ist ein Kind (Junge) mit einem Apfel in der Hand zu sehen. Ich habe schon die eine oder andere Idee, was ich daraus machen werde, aber zunächst mal kümmere ich mich um die Bearbeitung des Heftes.

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Erster Überblick: GR01

Nachdem ich nun schon so lange gewartet und den Studienratgeber bearbeitet habe, konnte ich es kaum erwarten mit dem ersten Heft loszulegen. Das trägt das Kürzel ‚GR‘ für Grundkurs.

Im Grunde geht es im ersten Kapitel darum, erstmal ein realistisches Bild von Schriftstellern zu zeichnen: Was kann man nun wirklich damit verdienen, wie haben berühmte Schriftsteller eigentlich angefangen (nämlich durchaus klein und mit „alltäglichen“ Geschichten), wie kann ich das nachmachen?

Es geht darum, die Beobachtungsgabe zu schärfen und den Kursteilnehmer dazu zu ermuntern, seine Geschichten auf eigenen Erlebnissen oder Dingen, die „man auf der Straße findet“ aufzubauen. Und so sind die ersten drei Übungsaufgaben auch eher klein gehalten: Beschreiben Sie ihren direkten Nachbarn, gehen Sie ans Fenster und beschreiben Sie, was Sie dort sehen („Was sehen, hören, fühlen und schmecken Sie?“) und machen Sie einen Spaziergang und schreiben Sie danach 10 Minuten lang auf, was Sie erlebt haben.

Kurzum, man wird dazu ermuntert, alles irgendwie zu verarbeiten, was man erlebt. Mögliche Quellen für Ideen und Inspirationen kann man auch überall finden: alte Briefe und Tagebücher, die Tageszeitung, „alltägliche“ U-Bahn-Dialoge, Enzyklopädien und Lexika, usw. Man wird dazu ermutigt, Karteikarten mit eigenen Erlebnissen anzulegen, damit man sich irgendwann an diese Situation (z.B. Prüfung) erinnern und sie dann verarbeiten kann. Und zu guter Letzt wird empfohlen, Tagebuch zu schreiben.

Teil 2 habe ich noch nicht angefangen, es geht aber thematisch darum, wie man nun eigentlich anfängt mit dem Schreiben, welche „Kreativitätstechniken“ es gibt, usw. Dann soll man diese an drei Beispielen anwenden. Es werden auch typische Anfänge in der Belletristik und den Sachmedien vorgestellt, und schließlich soll man für die vorherigen bearbeiteten Themen je drei Anfänge schreiben.

In der Einsendeaufgabe soll man über 80 Normzeilen hinweg von sich erzählen und von der eigenen Motivation, mit dem Schreiben zu beginnen. Da das ja eine entscheidende Einsendeaufgabe ist, werde ich sie vielleicht erst nach dem Urlaub fertigstellen können. Dieses Blog wird daher bis ca. Anfang September Urlaub machen. Aber ich freue mich schon, mit GR02 weiterzumachen, wenn ich zurück bin.