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SM05: Sachbuch – Schon wieder eine neue Idee???

Keine Angst, Heft 5 ist noch nicht ganz durchgelesen (es fehlt aber nicht viel).

Ich habe schon in die EA reingeschaut und tatsächlich sollen wir diesmal ein ausführliches Exposé für eine Sachbuchidee schreiben. Dazu gab es ja bereits in Heft 1 eine Vorarbeit, die ich theoretisch weiter nutzen könnte. Allerdings nur theoretisch. Denn das aktuelle Heft legt den Augenmerk absolut auf Sachbücher. Ratgeber sind im nächsten Heft dran. Der Unterschied? Wenn man ein Sachbuch gelesen hat, dann kann man sagen: „Jetzt weiß ich mehr“, bei einem Ratgeber sagt man im Anschluss: „Jetzt kann ich mehr“.

Mein Thema aus Heft 1 war eher vom Ratgeber-Typ. Ich denke zwar, dass ich es mit ein bisschen mehr Recherche zu einem Sachbuch-Typ umfunktionieren könnte, aber so richtig Lust habe ich darauf nicht. Andererseits habe ich auch keine Lust, ein komplett neues Thema zu recherchieren. Und ja, diesmal sollen wir uns wirklich reinhängen und alle Vorarbeiten leisten, die ein echter Sachbuchautor auch durchführen würde. Das spricht eindeutig für mein Ursprungsthema. Ich habe schon ein Rechercheprotokoll und weiß somit auch, was zu tun ist. Es ist eindeutig die weniger aufwändige Option. Allerdings werde ich mit dieser EA etwas länger beschäftigt sein.

Ach so, wenn ich schon dabei bin: der Inhalt von SM05. Wie schon erwähnt, wird der Unterschied zum Ratgeber herausgestellt, die Themenwahl wird kurz angerissen (eigene Interessen, Blick auf die Bestsellerlisten, usw.), die Recherche wird nochmal angesprochen, insbesondere im Internet, auch auf die Notwendigkeit fundierter Kenntnisse (z.B. durch Gespräche mit Fachleuten oder Umgebungskenntnisse, wenn man z.B. Reiseführer o.ä. schreiben möchte) wird eingegangen.

Schließlich geht es noch um die Zeitplanung (Tages-, Wochen-, Monatsziele), die Gliederung, das Inhaltsverzeichnis und ganz zum Schluss ums Losschreiben. Sonst wird das ja nix mit dem eigenen Buch.

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BB01: EA zurück, neue Studienleiterin

Ich war das komplette Wochenende sowie den halben Freitag weg auf Schulung. Daher konnte ich auch nur mobil auf meine Mails zugreifen, war aber doch ganz hin und weg, als ich sah, dass am Samstag meine korrigierte EA per Mail eingetrudelt war. Das hat mich schon etwas erstaunt, da ich erwartet hätte, die EA über den Autorencampus zu erhalten. Ist vielleicht so, wenn man den Studienleiter wechselt …

Auf jeden Fall hat sich meine neue Studienleiterin vorgestellt und auch gleich konstruktive Kritik an meiner Geschichte geübt. Es gab durchaus Lob, sie hat hervorgehoben, was gut war. Aber sie benannte auch ganz klar, was ich besser machen könnte. Und Recht hat sie! Ich werde die EA nochmal für mich überarbeiten und die Vorschläge einbauen.

Ansonsten bin ich vor kurzem über diese Seite bei SdS gestolpert, auf der alle Studienleiter mit Bild und kurzer Vorstellung genannt sind.

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Update zu GR12

Kurzes Update:

Ich habe mich gestern entschlossen, die zwei unterschiedlichen Geschichten mit gemeinsamen Wurzeln 😀 als eine EA abzuschicken. Ich habe meiner Studienleiterin vorneweg einen Kommentar geschrieben, mich für die bisherige Zusammenarbeit bedankt, da ich ja zum Belletristik-Teil eine/n neue/n Studienleiter/in bekomme, und ihr meine Beweggründe dargelegt, warum ich die Aufgabenstellung nicht so umgesetzt habe, wie es gefordert war. So ist es jetzt halt. Ich finde mich damit ab und fange an, BB01 zu bearbeiten.

Auf der anderen Seite ist mir in diesem Tohuwabohu doch tatsächlich aufgefallen, dass Dialoge meine Stärke sind. Damit komme ich gut klar, damit kann ich umgehen. Ich habe mithilfe des Dialogs aus einer eher schlechten Story nochmal was ganz Passables gebastelt. Da ziehe ich jetzt einfach mal den Hut vor mir selber, auch wenn das überheblich klingen mag. Bis vor ein paar Tagen, ach was Stunden sah es noch ganz düster aus. Für mich ist dieser Fakt ein Lichtblick und es ist mir auch ein Wink, dass ich eben doch so etwas wie einen eigenen Stil habe.

Natürlich bestehen Geschichten nicht nur aus Dialogen, ich muss also noch ganz viel an dem anderen „Füllmaterial“ arbeiten, das die Dialoge so umgibt. 😉

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GR12: Ich werd noch wahnsinnig

Die EA für GR12 macht mich noch wahnsinnig. Jetzt hatte ich schon die erste Fassung meiner Geschichte fertig, die ersten Änderungen waren auch schon eingebaut. Gerade eben habe ich alles über den Haufen geworfen und eine Fassung geschrieben, die mit der Grundidee, dem Plan zwar noch einige Gemeinsamkeiten hat, aber nicht mehr allzu viel Ähnlichkeit.

Ich weiß wirklich nicht, ob ich das so abgeben kann. Die erste Fassung ist ganz anders geschrieben, es gibt nur wenig Dialog und ganz viele Beschreibungen, Gedanken, Gefühle. Allerdings ist mir das alles irgendwie zu platt. Ich fühle mich mit der ersten Fassung gar nicht wohl. Sie gefällt mir überhaupt nicht.

Trotzdem habe ich es in meiner Überarbeitung nicht geschafft, einigermaßen Leben in die Bude zu bekommen. Es fehlt an Aktionen, am Tun. Es gibt nur viel Denken, Grübeln, Hoffen, Erinnern, …
Jetzt habe ich die Geschichte mit mehr Dialog und nur ganz wenig Denken, Erinnern, Grübeln geschrieben. Das Ganze ist viel lebendiger, es macht viel mehr Spaß, es zu lesen. Da steckt Leben in der Bude. Aber es ist was ganz anderes, als meine erste Fassung.

Der Sinn der EA ist ja, „die Evolution“ sichtbar zu machen. Wie verändert sich also ein Text von der ersten bis zur letzten Fassung, welche Entwicklung durchlebt die Geschichte. Ich gebe zu, dass die Geschichte bei mir viel Entwicklung erfahren hat. Allerdings ist das meiste unsichtbar für den Studienleiter. Denn Fassung eins ist eine andere Geschichte als die jetzige Fassung. Man muss schon von Transformation sprechen; bei einer Entwicklung gibt es mehr Ähnlichkeit.

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GR12: Erste Fassung

Ich habe nun die erste Fassung für die EA für GR12 fertig. Bis nächste Woche Freitag will ich die Aufgabe vom Tisch haben und im Moment sieht es gut aus. Allerdings ist diese erste Fassung mit 12.000 Zeichen viel zu lang. Die Vorgabe war 150 Zeilen á 60 Anschläge (= 9000 Zeichen), sodass ich noch einige Kürzungen vornehmen muss. Und dann werde ich jetzt zum Schluss hin doch noch einige Änderungen vornehmen müssen, was den formalen Verlauf der Geschichte angeht. Was ich vorher geplant hatte, lässt sich in 9000 Zeichen einfach nicht unterbringen.

Ich lasse die Arbeit für ein oder zwei Tage ruhen und beschäftige mich dann wieder damit.

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Die Einsendeaufgaben

Bei beiden Einsendeaufgaben hänge ich im Moment.

Heute Nachmittag hatte ich einen guten Einfall für die EA aus Heft 11. Zumindest wie ich die Geschichte auf 80 Zeilen rüberbringe. Im Grunde ist das immer noch derselbe Aufbau, den ich schon skizziert hatte, aber mit einer neuen Idee, wie ich es angehe. Denn ich will ja damit weiterkommen.

Bei der EA aus Heft 12 versuche ich mal was Neues. Ich hatte nämlich gar keine Idee, was ich schreiben könnte. Dann bin ich durch Zufall auf eine Kreativitätstechnik gekommen, die sich die Reise des Helden nennt. Im Grunde ist das keine Kreativitätstechnik im eigentlichen Sinne. Die Reise des Helden beschreibt, wie Mythen und Geschichten (wie z.B. die von Odysseus, o.ä.) verlaufen. Es ist immer dasselbe Schema, derselbe Ablauf, der sich bei Geschichten, Romane, Filmen, usw. wiederfindet.

Das Kreative daran war, dass ich mir die Idee für den Helden und seine Reise aus Bildern geholt habe. Dazu habe ich einfach mal Google Images aufgerufen und „Held“ eingegeben. Aus den angezeigten Bildern habe ich mir dann einen Held gesucht (zugegeben, es war nicht so einfach). Und so bin ich weiterverfahren, z.B. mit „Zögerung“ oder „Aufbruch“. Natürlich habe ich nicht das erstbeste Bild genommen, sondern habe gesucht, bis ich was Ansprechendes gefunden hatte. Und anhand des Bildes habe ich dann interpretiert, was denn nun meinen Helden/Heldin zum Zögern hält oder warum er/sie aufbricht, usw.

Jetzt habe ich eine lange Liste an Motiven, Ideen und Eindrücken, die ich erstmal sortieren muss. Viel Arbeit, ach ja.

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GR12: Dazugenommen.

Nachdem Heft 11 ja nicht allzu viel Inhalt hat, sondern hauptsächlich aus einer Einsendeaufgabe besteht, habe ich mir Heft 12 auch gleich zu Gemüte geführt. Auch hier ist in etwa derselbe Aufbau zu finden: Nicht wirklich viel Technik, obschon etwas mehr als in Heft 11, dafür viele Anregungen. Es geht um das Thema Stil. Insgesamt ist das Heft dünn und besteht aus nur einem Kapitel.

Da es den Abschluss der Grundschule bildet, ist die Einsendeaufgabe umfangreicher als bisher: eine Kurzgeschichte im Umfang von 150 Zeilen (bisher immer nur 80 Zeilen), mit Stoffsammlung, Gliederung, erster Fassung und schließlich dem Endprodukt. Da ich noch nicht mit der EA für GR11 durch bin (habe aber schon einen ersten Aufbau und einige Zeilen geschrieben), ist diese EA nicht wirklich ein Thema. Ich bin auch gespannt, ob ich damit bis Ende Dezember durch bin. Evtl. werde ich die EA für Heft 12 erst während der Weihnachtsfeiertage fertig bekommen und vielleicht erst im neuen Jahr absenden.

Damit bin ich inhaltlich am Ende der Grundschule angelangt. Einerseits erfüllt mich das ein bisschen mit Stolz, andererseits habe ich länger gebraucht, als vorgesehen, und das ärgert mich schon. Ich habe vor, noch einen kompletten Überblick über die Grundschule zu liefern, daher spare ich mir eine Zusammenfassung an dieser Stelle.

Ich kann auf jeden Fall feststellen, dass ich mich über diese 12 Hefte hinweg verändert habe, dass mir das Schreiben besser von der Hand geht als zu vor und dass ich auch eine Entwicklung durchlaufen habe, was das Schreiben angeht. Ich fühle mich auch nicht mehr ganz so plan- und ziellos, wie ich es bei Beginn des Fernkurses habe. Allerdings kann ich auch realistischerweise sagen, dass ich im Moment noch kein Werk schaffen könnte, dass sich verkaufen ließe. Insofern blicke ich jetzt voller Freude und Hoffnung auf die nächsten 12 Hefte Belletristik. 🙂