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Den Tatsachen ins Auge sehen

Vergangene Woche habe ich Kontakt mit der SdS aufgenommen, um über eine kostenpflichtige Verlängerung der Studienzeit nach Ende meines Vertrages (und dem Ende der kostenlosen Verlängerung) zu reden. Dabei konnte ich auch erfahren, dass meine Studienzeit doch nicht „nur“ bis Ende 2012 geht, sondern bis Februar 2013. Das ist schön, aber wie es momentan aussieht wäre der Kurs auch in dieser Zeit nicht zu schaffen. Ich denke aber, dass mir eine 3-monatige Verlängerung ausreichen müsste, um den Kurs dann bis Mai 2013 abzuschließen. Schauen wir einfach mal.

Die letzten Tage habe ich verschiedene Szenarien gedanklich durchgespielt. Zum Beispiel, wie es doch noch klappen könnte, dass ich BB04 abschließe. Oder welche Psychotricks ich einsetzen könnte, um mich zu motivieren, den inneren Schweinehund quasi außer Gefecht zu setzen. Es war so ein bisschen die Suche nach der List und Tücke, wie ich eine Eigenschaft an den Tag legen könnte, die ich im Moment noch nicht habe. Wie kann ich von jetzt auf gleich jemand sein, der nicht mehr festsitzt und feststeckt und vollkommene Kontrolle über sich selbst hat?

Nachdem ich also mit mir selber tagelang um den heißen Brei gelaufen bin, war heute der Tag des Tacheles: Ich habe mir selber eingestanden, dass ich im Moment so festsitze, dass kein fauler Trick mich weiterbringen wird. Es ist ein selbstgebackenes Problem, nämlich dass des hehren Wunsches vs. der kalten, nackten Realität, die mich einfach alt aussehen lässt. Wunsch und Wirklichkeit stehen in krassem Widerspruch, und mich lähmt die Einsicht, dass der eigene Roman in weite Ferne gerückt ist. In Sachen Schriftstellerei gibt es bei mir einfach noch sehr viel zu tun. Das ändert auch die fertige Einsendeaufgabe für BB04 nicht.

Nun bin ich aber auch nicht bereit, den Bettel einfach hinzuschmeißen. Erstens des Geldes wegen (der Kurs ist bald ganz abbezahlt), zweitens weil die Hoffnung bekanntlicherweise zuletzt stirbt. Was also tun?

Der Geistesblitz kam vor ungefähr zwei Stunden. Anstatt mich durch die Belletristik-Hefte zu quälen, gehe ich jetzt die Hefte des Sach- und Fachmedienteils an. Im Moment habe ich dafür (beruflich) mehr Verwendung, ich blockiere mich nicht selber, wenn ich die Hefte nicht richtig gut abschließe oder ständig meine Fehler vorgeführt bekomme. Es gibt in diesem Bereich keinen Traum, den mir die Wirklichkeit zerstören könnte. Es ist ein Teil des Kurses, den ich recht neutral bewerte, den ich vielleicht – auch des frischen Inputs wegen – viel leichter und gelöster hinter mich bringen könnte. Danach kann ich mich immer noch den restlichen Belletristik-Heften widmen. Entweder mit frischem Elan oder dem Wunsch, es einfach abzuschließen, egal wie.

Ich moment lese ich also SM01 – wobei SM für Sachmedien steht. Ich weiß, eine eigenartige Abkürzung, die auf ganz andere „Vorlieben“ schließen lässt … 😉

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Straffer Zeitplan

So, die privaten Termine für den Oktober habe ich jetzt hinter mich gebracht und kann mich wieder dem Kurs widmen. BB02 steht an, ist auch schon halb gelesen. Bis zum 26.10. habe ich laut meiner ToDo-Liste Zeit, ich denke, dass ich das gut schaffen kann.

Ansonsten habe ich jetzt schon mal vorgeplant, wie ich die restlichen Belletristik-Hefte bearbeiten will. Ebenfalls in der ToDo-Liste zu sehen. Damit müsste ich, wenn ich diesem Zeitplan folgen kann (was ich doch sehr hoffe), bis Mitte April 2012 mit dem Belletristik-Teil durch sein. Das ist gut so, denn dann ist es auch noch realistisch, den Sachbuch-Teil bis Ende 2012 durchzubekommen.

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BB01: Inhalt und EA

Hier eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt von BB01:

Lektion 1 beschäftigt sich mit dem Genre der Kurzgeschichte, woher sie kam (aus den USA), wie sie sich in Deutschland entwickelt hat und welche Arten es gibt (die mit Pointe am Schluss und diejenige, die unscheinbar endet). Es werden drei Kurzgeschichten vorgestellt, wovon eine detailliert analysiert ist und die anderen zwei eher für die eigene Analyse gedacht sind. Es wird auch auf die Merkmale einer Kurzgeschichte eingegangen und welchen Regeln sie gehorchen muss.

In Lektion 2 wird erörtert, wo man sein Material für Kurzgeschichten her bekommt. Per definitionem sind Kurzgeschichten eher Alltagsgeschichten (wobei es natürlich auch andere Sorten von Kurzgeschichten gibt). Es geht eher darum, seine Augen offen zu halten für die eigenen Erlebnisse, die man dann in einer Kurzgeschichte verwenden kann.

Lektion 3 beschäftigt sich dann nochmal eingehend damit, was bei einer Kurzgeschichte vorhanden sein muss: Hauptfigur (in der Regel nur eine oder zwei), ein Schauplatz, die Ausgangssituation, das Thema. Man soll sich bei Kurzgeschichten auf ein Motiv und ein Thema konzentrieren und nicht zu ausschweifend oder erklärend erzählen.

Die EA verlangt dann auch eine Kurzgeschichte im Umfang von 80 Normzeilen. Es gibt vier vorgegebene Situationen, die man dafür verwenden soll.

Für mich persönlich war dieses Heft spannend, weil ich bisher eher nicht so überzeugt war von Kurzgeschichten. Mein großes Ziel ist es, einen Roman zu schreiben und eine Kurzgeschichte schien mir bisher keine echte Herausforderung zu sein. Allerdings hat mir das Heft Lust darauf gemacht, eigene Kurzgeschichten zu verfassen und jetzt schauen wir einfach mal, wie meine EA wird und ob ich in ein paar Tagen immer noch so motiviert sein werde, Kurzgeschichten zu schreiben.

P.S. Übrigens habe ich jetzt die EA für GR11 erfolgreich hochgeladen. An Altlasten steht noch GR12 aus und ich hoffe, dass ich das bis Ende nächster Woche geschafft habe. Parallel dazu mache ich mir auch Gedanken zur EA von BB01.

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Neue Strategie

Es ist jetzt geraume Zeit her, dass ich am Fernkurs weitergearbeitet habe. Aus dem Grundkurs stehen noch die Hefte GR11 und 12 aus. Ich habe beide Hefte schon vom Inhalt her durchgearbeitet, nur die Einsendeaufgaben fehlen noch.

Nun habe ich aber festgestellt, dass meine Motivation nicht besonders hoch ist, diese beiden letzten Grundkurs-Aufgaben zu bearbeiten. Für eine EA habe ich schon eine fast fertige Geschichte, für die andere nur etliche vage Ideen. Was mich tatsächlich reizen würde, wäre direkt mit dem Belletristik-Teil anzufangen, von dem ich bereits alle 12 Hefte daheim herumliegen habe (Notiz an mich: nachrechnen, ob meine Studienzeit plus Verlängerung überhaupt ausreicht, den Kurs ohne weitere Kosten abzuschließen).

Ich habe mich nun entschlossen, parallel zu den EA 11 und 12 Belletristik-Heft 1 aus dem Regal zu holen und das Heft durchzulesen und zu bearbeiten. Möglicherweise kommt mit der Bearbeitung dieses Heftes meine Motivation wieder und ich kann endlich die Altlasten hinter mich bringen. Heute werde ich den Tag noch der Familie widmen, morgen möchte ich dann mit BB01 beginnen. 😎

Ansonsten habe ich – nachdem ich jetzt ein bisschen weniger Verpflichtungen habe – wieder ein Buch aus der Bücherei ausgeliehen, das ich gerne lesen möchte: Olivier Descosse – Blutspiegel.

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Morgens um halb acht …

… klingelte es an der Tür. Der Paketdienst brachte die nächste Sendung (= 6 Hefte Belletristik) von der Schule des Schreibens. Lustig war, dass ich die Mail, dass die nächste Sendung sich auf dem Weg befand, erst um 8.37 Uhr erhielt. 😉

Aber gut, damit habe ich alle 12 Belletristik-Hefte beisammen. Ich liege ziemlich genau 6 Monate zurück im Zeitplan. Und GR11 und 12 warten immer noch brav auf Vollendung …