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Das Ende?

Ich weiß gar nicht wirklich, wo ich anfangen soll. Aber im Moment schwimmen mir alle Felle davon.

Vor ein paar Tagen habe ich noch versucht, einige Änderungen in mein Leben zu bringen. Jetzt ist es gestern Knall auf Fall zu einer Riesenänderung gekommen, die ich weder mit Getting Things Done noch Zen to Done noch anderen Methoden auffangen kann. Meine Ehe ist zu Ende.

Es kommt sehr überraschend, obwohl ich jetzt auch sagen kann, es gab Hinweise und Zeichen, die ich einfach nicht zu deuten wusste – oder vielleicht habe ich sie bewusst nicht deuten wollen? Ich weiß es nicht. Wie heißt es so schön? Nachher ist man immer schlauer.

Es ist aber, wie es ist. Keine Hoffnung auf Reparatur. Die Scherben sind noch nicht mal alle verteilt, denn jetzt müssen wir es auch noch nach außen tragen: die Kinder, die Eltern, die restliche Familie. Und dann geht es daran, die Scherben aufzusammeln.

Inmitten dieses … furchtbaren Dingens habe ich weder Zeit noch Kraft, am Fernkurs weiterzuarbeiten. Ich würde gerne sagen wollen, dass ich vielleicht irgendwann zurückkomme. Wann aber irgendwann ist, könnte ich auch nicht sagen. Im Moment aber habe ich den Eindruck, es wird kein Wiedersehen geben.

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4 Kommentare zu „Das Ende?

  1. Liebe Sonja, wir werden nie die richtigen Worte finden, um Dich trösten zu können. Dennoch umärmel ich Dich mal ganz dolle und bedauere es, dass Du das Schreiben bzw. den Kurs aufgibst und es dafür keinen Raum mehr gibt. Natürlich gibt es aktuell andere Prioritäten. Aber gerade in schweren Zeiten hat mir Schreiben immer geholfen, mich gedanklich zu sortieren und es auf die Reihe zu bekommen.

    Somit wünsche ich Dir (euch) alles Gute und freue mich, wenn Du wieder kommst.

    Am Ende des Tunnels gibt es immer auch ein Licht! Liebe Grüße Vic

  2. Liebe Sonja, ich habe dir gerade einen Zaubertrank gebraut und alle, alle, alle guten Wünsche für dich hineingerührt und lege dir ihn jetzt virtuell auf deine seelischen Wunden. Auf dass du bald wieder deine Kraft findest, hast du uns doch so oft mit deinen tollen Hinweisen und Tipps das (Schreib-)leben leichter gemacht.

    Vic hat recht: Das Schreiben kann wirklich gut tun und vielleicht hilft es dir ja auch (mir hat es in schweren Zeiten immer viel genützt), aber natürlich musst du sehen, was jetzt das Beste für dich ist. Komm bald wieder, wir vermissen dich. (Gerade lief es bei dir noch so gut in der Sachliteratur, dass ich dachte, du wirst bald eine gute Sachbuchautorin sein).
    Herzliche Grüße
    Katharina

  3. Ich bin heute zum ersten Mal da. Und dann so ein Text 😦
    Vor ein paar Jahren ging es mir ähnlich; wenn auch nicht so unvermittelt(?), wie es bei dir gewesen scheint. Helfen kann man da kaum. Aber zumindest bei mir ging es weiter. Bei vielen anderen auch. Warum sollte es dann bei dir anders sein? Ich weiß, das kann jetzt auch nicht trösten 😦
    Trotzdem habe ich dein Blog abonniert – man weiß nie.
    Liebe Grüße,
    Stefan

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