Veröffentlicht in Hilfsmittel und Werkzeuge

Strukturierte Notizen – die Zweite

Nachdem ich meinen letzten Beitrag etwas abrupt beendet habe, möchte ich euch die Einzelheiten meiner Recherche zum Thema „Strukturierte Gestaltung von Notizen“ nicht mehr länger vorenthalten.

Was hat Onkel Internet mir also geflüstet?

Meine erste Idee war, bei Tante Google nach den Schlagwörtern „Notizen machen“ oder „note taking“ zu suchen. Erstaunlicherweise erhielt ich – zumindest bei den deutschen Treffern – viele gleichlautende Informationen von verschiedenen Seiten. Entweder gibt es also nicht mehr Informationen oder irgendjemand hat die besten Informationen immer und immer wieder auf unterschiedlichen Seiten gepostet.

Auf jeden Fall war auffällig, dass immens viele Treffer sich mit dem Notizen schreiben während Vorlesungen oder beim Lernen beschäftigen. Die Tipps waren dann zumeist auch an Studenten gerichtet. Am häufigsten wurde da die Cornell-Methode erwähnt. Hier zwei Seiten, die die Methode kurz und knackig beschreiben: Die Schatenseite und Notizbuchblog.de.

Cornell eignet sich wirklich hervorragend, wenn man mitschreibt während jemand anderer etwas erzählt, z.B. auch während Sitzungen/Meetings als eine Art Protokoll, usw. Ich finde aber nicht, dass das eine gute Methode ist, seine eigenen, persönlichen Notizen zu strukturieren, die ja aus dem eigenen Kopf kommen und eben nicht von irgendjemandem herunter gebetet werden.

Als nächste Variante wird dann häufig Mind Mapping empfohlen. Habe ich auch schon probiert und finde ich für bestimmte Dinge klasse. Aber wenn ich über den Tag verteilt ganz viele, verschiedene Notizen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen notieren möchte, finde ich eine MindMap nicht gelungen. Gerade auch, wenn ich z.B. Dialogfetzen aufschreibe oder seitenweise Charakterzüge einer möglichen Figur skizziere. Auch dafür eignet sich die MindMap einfach nicht.

Es gibt noch ein oder zwei Systeme wie diese, die allerdings ebenfalls nicht geeignet sind für die Art von Notizen, die ich meine. Natürlich lässt sich mit MindMapping oder ähnlichen Methoden eine Einkaufsliste super darstellen, oder grobe Ideen für eine Handlung skizzieren. Sobald ich etwas komplexere Eintragungen vornehme, brauche ich aber wieder ein normales Notizbuch – und da fängt mein Dilemma ja schon wieder an. Ich brauche eine Methode, die für alles greift, und nicht nur für Sonderfälle. Denn getreu dem Motto von ZTD, soll es nur einen Ort geben, an dem ich meine Eintragungen vornehme. Es soll einfach sein, im Sinne von simpel und nicht komplex. Und ich soll mich auf einen Ort für das Sammeln von Aufgaben, Ideen, usw. beschränken, um nicht wieder dem Chaos zum Opfer zu fallen. Das ist ja auch der Charme der ganzen Angelegenheit.

Also habe ich weiter gesucht, weniger nach einem ganzen System sondern nach einzelnen Tipps, wie man z.B. eine Notiz aufbaut. Ich habe mich auch in das Universum der ToDo-Listen-Schreiber begeben.

Was war meine Ausbeute? Oh, haltet euch fest … bis zum nächsten Beitrag. 😉

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Ein Kommentar zu „Strukturierte Notizen – die Zweite

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