Veröffentlicht in Hilfsmittel und Werkzeuge

Von Zen To Done zu strukturierten Notizen

Alle Jahre wieder versuche ich, Struktur in mein Leben zu bekommen. In mancher Hinsicht sieht es schon viel besser aus als noch zu meiner Jugendzeit. Aber es gibt immer noch Raum für Verbesserungen. (Wo gibt es den eigentlich nicht?)

Fakt ist aber, dass ich zur Zeit mit einigen Abläufen in meinem Leben sehr unzufrieden bin und mit Bergen von Aufgaben konfrontiert werde, die ich teilweise schon deshalb nicht erledige, weil die Mengen immens sind. Sicherlich kann man einen solchen Zustand nicht verbessern, in dem einfach mal mehr Struktur in den Tag bekommt. Wenn zu viel Arbeit da ist, um sie überhaupt an einem Tag zu erledigen, dann ist das einfach nicht zu bewältigen. Punkt.

Soweit sind wir uns wohl einig. Allerdings bleiben in diesem Wust von unerledigten Aufgaben auch viele Dinge hängen, die ich unbedingt erledigen müsste (z.B. die Steuererklärung) oder erledigen möchte (z.B. an meinen Kursheften weiterarbeiten), und auch diese Dinge bleiben einfach auf der Strecke. Wenigstens das möchte ich ändern. Wenn die Wäsche dann mal zwei Wochen ungebügelt da steht, dann ist das eben so. 😛

Auf der Suche nach Systemen, die mir dabei helfen können, meinen Tagesablauf besser zu strukturieren (und auch zu entmüllen), bin ich über Zen To Done (ZTD) gestolpert. Das ist eine Abwandlung des Zeit- und Selbstmanagement-Systems Getting Things Done (GTD) von David Allen. Im Prinzip geht es bei GTD darum, alle Aufgaben einfach mal auf einer Liste zu sammeln, damit man nicht immer daran denken muss. Dann entscheidet man, was man davon erledigen möchte und schließlich setzt man es auch tatsächlich um. Zusätzlich muss man eine verlässliche Ablage aufbauen, in die man die Dinge einsortiert, um sie später auch wieder finden zu können. Das sind die Grundzüge.

ZTD wandelt diese Grundidee ein ganz klein wenig ab, indem es die einzelnen Schritte (Sammeln, Durcharbeiten, Planen, Handeln, usw.) auch als solche anerkennt und für die Eingewöhnung jeweils 30 Tage vorsieht. Man fängt also erstmal damit an, jeden Tage alle Aufgaben, Ideen, Geistesblitze zu notieren. Wenn man das 30 Tage erfolgreich gemacht hat, gewöhnt man sich das Durcharbeiten seiner Aufgaben an, usw.

Ich bin noch bei Schritt 1, dem Sammeln aller Aufgaben und Ideen. Und schon da fängt das Elend bei mir an. Am ersten Tag nahm ich ein halb gebrauchtes Notizbüchlein in Beschlag und fing direkt an, alles aufzuschreiben, was mir in den Sinn kam. Das sah dann erstmal so aus:

Nicht besonders übersichtlich, was? Zwischen Einkaufslisten („Stabilos kaufen“) und Aufgaben („Scrivener-Rezension“) habe ich auch noch kreuz und quer dazwischen aufgeschrieben, wie viel Zeit ich für welche Aufgaben verwendet habe. Und weil das Internet doch sonst so schlau ist, dachte ich, ich schau mir mal an, ob sich nicht auch ein Schlaumeier mal Gedanken gemacht hat, wie man strukturiert Notizen macht.

Bevor jetzt einer loslacht: Ja, ich habe tatsächlich ein Problem damit, strukturiert Notizen zu machen. Natürlich könnte ich für jeden Themen- oder Kontextblock eine neue Seite beginnen, wäre aber auch Papier- und Zeitverschwendung. Ich könnte auch einfach zwischen den einzelnen Themen einen Strich ziehen. Soweit bin ich auch schon gekommen.

Für mich ist das Problem aber viel komplexer. Wenn ich z.B. Ideen für einen Roman oder einen Figur habe, dann fange ich in der Regel einfach an, drauflos zu schreiben. Auch wenn ich diese Blöcke von den restlichen Notizen in meinem Heftlein schön säuberlich trenne, so ist der Block in sich selber immer noch unstrukturiert. Und das stört mich.

Also, was gibt das Internet an Tipps her zum Thema Notizen strukturiert gestalten?

Das erzähle ich euch in meinem nächsten Blogbeitrag. Ach, wie gemein, oder? 😉

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2 Kommentare zu „Von Zen To Done zu strukturierten Notizen

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