Veröffentlicht in Fernkurs

Ich als Leser

Nach kaum zwei Seiten in BB01 gibt es die erste Übungsaufgabe. In der Regel veröffentliche ich die Ergebnisse dieser Übungsaufgaben nicht im Blog. Doch diese fand ich so interessant, dass ich es diesmal trotzdem tue. Die Aufgabe lautete, mich als Leser zu beschreiben. Was lese ich gerne? Was gefällt mir gar nicht? Was sind meine Lieblingsautoren und auf was kann ich gut verzichten? Hier also mein Leserprofil:

Wenn ich einen Blick über mein Bücherregal schweifen lasse, so fällt mir auf, dass darin ca. 70 % Sachbücher stehen und nur 30 % von Romanen und anderer Literatur vereinnahmt werden. Das hat mich zunächst auch erschreckt, wobei ich zu meiner Ehrenrettung sagen muss, dass ich auch gerne Bücher aus Bibliotheken ausleihe. Daher stimmt das oben stehende Verhältnis nicht ganz. Allerdings bin ich ein ausgesprochener Sachbuchleser. Das war nicht immer so. In jüngeren Jahren habe ich eine Unmenge an Kinder- und Jugendromanen verschlungen, eine zeitlang habe ich alles, was von Agatha Christie und Arthur Conan Doyle veröffentlicht wurde, gerade zu verschlungen. Dann kam aber eine Zeit, da war ich so richtig gesättigt und ich konnte keine Romane mehr sehen. Über Jahre hinweg. Bis ich im Alter von ca. 20 Jahren wieder damit anfing, hier und da was zu lesen, dazu zählten sicher auch das, was man umgangssprachlich unter „Schundliteratur“ versteht.

Wenn ich also von meiner Liebe zu Sachliteratur absehe, dann lese ich gerne Kriminalromane, seltener Thriller. Ich mag es nicht ganz so blutrünstig. Der Reiz an Kriminalliteratur liegt bei mir viel eher am Geheimnis des Verborgenen, das ja in der Regel noch immer irgendwie entschlüsselt werden muss, auch wenn manchmal schon recht früh in der Geschichte bekannt ist, wer es denn nun war. Reine Whodunit-Romane finde ich nicht mehr so gut, das fand ich mal als Jugendliche toll. Was sich in den letzten Jahren geändert hat ist mein Hang zu Romantischem. Als Jugendliche habe ich Bücher, die nur einen Hauch von Romantik enthielten, verächtlich in die Tonne gekickt. Ging mir übrigens auch mit Kinofilmen so. Ich fand es schrecklich, wenn ein spannender Film durch irgendwelches romantisches Herumgedöns unnötig von der Handlung ablenkte. Worauf ich gut verzichten kann sind historische Romane oder auch Fantasy-Geschichten, wobei ich diese Genres nicht durchweg ablehne. Bei historischen Romanen stört mich, dass häufig versucht wird, einen Bezug zu den politischen Ereignissen herzustellen, sodass man unwillkürlich viel über die Politik und sonstige gesellschaftlichen Dinge liest. Das ist zwar nicht per se schlecht, aber für mich lenkt es nur unnötig ab. Vielleicht habe ich in der Vergangenheit aber nur die falschen Romane gelesen.

Ehrlich gesagt fallen mir jetzt spontan keine Autoren ein, von denen ich sagen kann, dass ich deren Bücher garantiert weiterempfehlen kann. Ich habe einige Bücher von Patricia Cornwell gelesen, fand sie gut, musste dann aber nach der vierten oder fünften Scarpetta-Geschichte aufgeben, weil sie für mich ein Muster enthielten, das sich ständig wiederholte. Cornwells Stil ist wirklich gut, sie nimmt beim Schreiben die Ich-Perspektive ein und schafft es hervorragend, den Leser in den Bann zu ziehen. Aber ich kann nicht behaupten, dass sie meine Lieblingsautorin wäre. Autoren, deren Bücher ich gut fand, sind z.B. Sandra Brown, Jonathan Kellerman, Oliver Bottini, Manfred Bomm. Aber da gibt es noch viele, deren Namen mir jetzt nicht einfallen.

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