Veröffentlicht in Wettbewerbe und Gewinne

NaNoWriMo öfter?

Die Idee des NaNoWriMo hat sich etabliert. Einmal im Jahr – nämlich im November – trifft sich die Schreibgemeinde unter http://nanowrimo.com, um sich 30 Tage lang dem Schreiben hinzugeben. Es geht nicht primär um Ästhetik oder erstklassige Arbeiten, sondern darum, 50.000 Wörter zu Papier zu bringen. Es heißt, dass ein Buch durchschnittlich 50.000 Wörter umfasst.

Nun kündigen die Macher von NaNoWriMo an, das Camp NaNoWriMo einzurichten, um das einmal jährlich stattfindende Ereignis häufiger anbieten zu können.

Ich selber habe 2009 am NaNoWriMo teilgenommen und erfolgreich 50.000 Wörter geschrieben. Dafür gab es außer einem Badge nichts weiter zu gewinnen – außer natürlich die unbezahlbare Erfahrung, in 30 Tagen etwas zu erschaffen und möglicherweise zu publizieren. Bei mir hat es mit dem Publizieren nicht hingehauen, auch weil ich weitere 30 Tage lang Zeit benötigen würde, um die Arbeit nochmal zu bearbeiten. Sozusagen ein National Novel Revision Month (NaNoReMo).

Trotz der Tatsache, dass ich nicht mehr als ein Schulterklopfen für meine Mühen erhalten habe, empfand ich den NaNoWriMo erstaunlich motivierend und beflügelnd. Ich glaube, ich habe noch nie 30 Tage am Stück geschrieben. Auch wenn ich der Ansicht bin, dass Schreiben alleine nicht reicht (siehe meinen damaligen Eintrag), so hatte ich echten Spaß an der Sache. Ob ich natürlich denselben Spaß hätte, wenn der NaNoWriMo nicht mehr ein einzigartiges Event, sondern etwas sich ständig Wiederholendes wäre, kann ich aber nicht genau sagen. Möglicherweise ist es nicht dasselbe, wenn es den NaNoWriMo mehrmals pro Jahr gibt.

Immerhin bieten die Macher des NaNoWriMo auch jetzt schon eine weitere Veranstaltung im Jahr an, nämlich den Script Frenzy, ein Schreibereignis für Drehbuchautoren, das immer im April stattfindet.

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Ein Kommentar zu „NaNoWriMo öfter?

  1. Ich mache s seit 2004 beim nanowrimo mit – und ein Monat reicht mir schon lange nicht mehr, 🙂 Ich mache mindestens noch einen zweiten Monat so einen Marathon, zusammen mit anderen Autorinnen.
    Ich bezweifle allerdings, dass es eine wirklich gute Idee ist, den Sommer dafür zu nehmen.

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