Veröffentlicht in Bücher, Meinung

Rezension: Neugier ist ein schneller Tod – Ann Granger

Wie versprochen, meine Rezension zu Neugier ist ein schneller Tod von Ann Granger. Ich hatte auch schon eine Rezension zum ersten Buch aus dieser Reihe geschrieben.

Auch dieses Mal war ich nicht besonders gefesselt vom Buch. Das war mir auch schon bei „Wer sich in Gefahr begibt“ aufgefallen. Ich konnte das Buch aus der Hand legen und vermisste es zwei Tage lang überhaupt nicht, ehe ich weiterlas. Hm. Im Grunde ist das schon kein so gutes Zeichen. Wenn mich ein Buch wirklich fesselt, dann mache ich schon mal die Nacht durch, wenn es sein muss (und ich fit genug bin).

Aber Ann Granger schafft es mit ihren Krimis aus viktorianischer Zeit einfach nicht, meine Aufmerksamkeit zu binden.

Aber nun zum Inhalt. Nachdem Lizzie Martin an ihrer ersten Stelle nicht so glücklich war, wird ihr eine neue Möglichkeit geboten. Sie soll sich als Gesellschafterin bei einer sehr jungen Dame versuchen, die erst vor kurzem ihre Neugeborenes verloren hat und nun etwas Beistand benötigt. Dazu kommt, dass sie weit draußen auf dem Land bei ihren jungfräulichen Tanten, die um die Fünfzig sind, wohnt.

Während des Aufenthaltes von Lizzie Martin kommt es zum Mord an einem Rattenfänger und Benjamin Ross wird zum Fall hinzugezogen. Und ab da geht die Geschichte den gewohnten Gang.

Spannend finde ich die Aufteilung der Geschichte. Es wird mal abwechselnd aus der Sichtweise von Lizzie Martin, mal aus der von Benjamin Ross geschrieben. Auch ganz gut gefallen hat mir, dass die verwendete Sprache wirklich ganz in die damalige Zeit passt. Das ist gut gelungen.

Ziemlich schnell im Laufe der Geschichte wurde mir aber klar, wer der Mörder sein musste und was sonst noch schief lief in diesem Haushalt. Und ab da habe ich nur noch eine Ansammlung von Klischees und Stereotypen vorgefunden. Vielleicht ist das Schubladendenken nicht so extrem wie im ersten Roman dieser Reihe. Aber man findet sich immer wieder mit vorgefertigten Mustern konfrontiert, die mich persönlich stören.

Nun ja, diesmal habe ich kein Geld ausgegeben, somit wandert das Exemplar zurück in die Bücherei. Und es wartet die nächste Kay-Scarpetta-Geschichte auf mich.

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