Veröffentlicht in Fernkurs

GR08: Briefeschreiben / Tagebuchführen

Heft 8 war schnell gelesen. Hier meine kleine Zusammenfassung:

Im ersten Teil ging es um das Briefeschreiben, das in unserer heutigen Zeit außer Mode geraten ist. Ich denke, dass ich seit mindestens zehn Jahren keinen Brief privat und handschriftlich verfasst habe (mal abgesehen von Entschuldigungsschreiben an die Lehrerin meines Sohnes). Früher habe ich das sehr gerne gemacht, hatte Brieffreundschaften auf der ganzen Welt. Aber meine Handschrift ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.
Insgesamt war das Kapitel interessant, weil es auch auf die literarische Form des Briefeschreibens – z.B. als Briefroman – einging (man denke da an Sophies Welt). Auch pflegten Autoren früher intensive Briefwechsel (Thomas Mann und Hermann Hesse, Goethe, Kafka, u.a.), die ja teilweise auch veröffentlicht wurden. Briefe seien in früheren Zeiten so eine Art schreibende Herausforderung gewesen. Wer schaffte es, sich gewählter und gekünstelter auszudrücken? Und wie konnte man den Brief, den man erhalten hatte, in Stil und Inhalt noch toppen?

Heute ist das freilich alles nicht mehr so interessant. Allenfalls an Behörden oder Unternehmen schickt man heutzutage noch etwas Schriftliches per Post. Alles andere läuft per E-Mail und vermutlich nur noch peripher per Fax. Trotzdem ermutigt das Studienheft dazu, Briefwechsel zu pflegen. Ich wüsste jetzt nur nicht, mit wem ich das tun sollte.

Damit kommen wir schon zum nächsten Thema, nämlich dem Tagebuchschreiben. Auch das ist etwas, das man wärmstens ans Herz gelegt bekommt. Weil Autoren von ihren eigenen Erfahrungen profitieren können. Tagebucheinträge seien wie Notizen Material, aus dem später Geschichten entstehen würden. Es werden auch unzählige Autoren aufgeführt, die das so gemacht haben. Und man wird ermutigt, es wenigstens zwei Wochen lang auszuprobieren. Für zehn oder 15 Minuten, es müsse gar nicht viel sein. Auf jeden Fall erlauben Tagebucheinträge, sich Erlebtes wieder lebendig ins Gedächtnis zu rufen. Ein Tagebuch sei ein Seelenspiegel und schärfe die Beobachtungsgabe. Kurz wird noch auf die Form des Reisetagebuchs als Grundlage für Romane eingegangen.

Für mich ist das eher ein schwieriges Thema. Tagebuchschreiben habe ich nie gerne gemacht. In der Regel wusste ich gar nicht, was ich überhaupt hinschreiben sollte. Und so verlief jeder Versuch irgendwie im Sand. Nach ein paar Seiten gab ich es auf. Ob ich es wirklich nochmal versuchen soll – wenn auch nur für zwei Wochen – weiß ich im Moment nicht. Eigentlich ist das Thema Tagebuch für mich abgehakt.

Zum Schluss noch die Einsendeaufgabe, die weder mit Briefen noch einem Tagebuch zu tun hat. Man hat drei vorgegebene Anfänge und soll daraus den Rest der Geschichte entwickeln. Welchen der drei Anfänge man wählt, bleibt einem selber überlassen.

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2 Kommentare zu „GR08: Briefeschreiben / Tagebuchführen

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