Veröffentlicht in Fernkurs, Kreativität

Die EA ist weg

Jetzt ist sie weg, weg … und ich bin wieder allein, allein. 😉

Naja, nicht ganz. GR08 sitzt schon brav vor mir und will endlich gelesen werden.

Trotzdem noch ein paar Worte zur EA von GR07.
Vielleicht sollte ich zum genaueren Verständnis (nochmal) erläutern, was die Aufgabe und die Idee dabei war. Vorgegeben war ein Bild, eine Szene, in der ein Mann und eine Frau ein Picknick machen. Er sitzt da, sie lächelt ihn an und greift zum Picknickkorb, zieht Geschirr heraus, verteilt es, usw.

Aus einem mir unerfindlichen Grund kam ich auf folgende Grundidee: Die Protagonistin wird von ihrem Freund verlassen, ganz plötzlich und Knall auf Fall. Sie ist total deprimiert und will sich, sozusagen als Ersatz, eine Katze aus dem Tierheim besorgen. Dabei trifft sie auf den Protagonisten, der ihr erst keine Katze geben möchte („die armen Tiere haben schon so viel Schlechtes erlebt!“), bis sie irgendwann heulend vor ihm steht. Und dann lädt er sie zum Picknick ein und sie schließlich richtig nett findet.

In meinem ersten Versuch habe ich also genau das umgesetzt. Dann kam ich auf Ungereimtheiten, die ich schon hier besprochen hatte. Also wollte ich den Verlauf der Geschichte ändern, und zwar folgendermaßen:

Protagonistin wird plötzlich und Knall auf Fall vom Freund verlassen. Der hat eine andere kennengelernt und sie schon nach wenigen Wochen geehelicht. Sie geht ins Tierheim, will eine Katze, bekommt keine. Der ruppige Protagonist lehnt es ab, ihr eine Katze zu geben, sie bricht in Tränen aus und erzählt ihm die ganze Geschichte. Und dabei stellen sie fest, dass der Ex-Freund der Protagonistin die Ex-Frau des Protagonisten geheiratet hat. (Ich weiß, seltsame Geschichten, die sich da in meinem Kopf zusammenbrauen … und was das Ganze mit einer Picknickszene zu tun haben soll – keine Ahnung!). 🙂

Aber auch das zündete nicht so recht, auf dem Papier bekam ich diese Situation einfach nicht so dramatisch hin, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Nachdem ich immer und immer wieder aus dem Blickwinkel der weiblichen Hauptfigur geschrieben habe und damit einfach nicht glücklich geworden bin, habe ich zuletzt den Spieß umgedreht. Ich habe die Sache aus dem Blickwinkel desjenigen geschrieben, der der weiblichen Hauptfigur einfach keine Katze geben will. Damit bin ich besser zurecht gekommen.

Allerdings gehe ich nicht davon aus, besonders viel Lob für die EA zu ernten. Zum einen habe ich mich viel zu sehr auf die ursprüngliche Geschichte versteift. Vielleicht hätte ich doch irgendwann nochmal ganz von vorne beginnen sollen. Zum anderen habe ich keine Geduld mehr gehabt, die EA noch ein paar Tage liegen zu lassen. Ich werde das gesamte Wochenende über weg sein und mit anderen Dingen „kämpfen“, und um endlich voranzukommen habe ich die EA einfach abgeschickt. Vielleicht würden aber einige Tage Abstand gut tun, um die Sache nochmal zu bearbeiten und zu verbessern.

Nun ja, jetzt ist sie weg, weg und ich … mache weiter bei GR08.

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