Veröffentlicht in Fernkurs

Sich im Klaren sein

Eigentlich ist es ganz gut, wenn man merkt, was mit dem eigenen Konzept nicht in Ordnung ist. Ich habe gestern ungefähr eine Stunde lang an der EA für GR07 gearbeitet.

Der Anfang ist OK, meines Erachtens habe ich ihn auch ganz gut umgesetzt. Aber irgendwann war mir klar, dass die Geschichte nicht mehr rund läuft. Und irgendwann kam dieses Selbstgespräch zustande, dass ich unten mal skizziere:

„Warum eigentlich reagiert der männliche Protagonist so abweisend auf die weibliche Protagonistin?“
„Weil sie komisch auf ihn wirkt.“
„Ehrlich? Wenn ich jemandem begegnen würde, der sich so verhält, dann wäre ich nicht feindselig, sondern distanziert. Und was macht sie schon? Etwas planlos im Raum auf- und abgehen. Spricht nicht gerade für eine psychische Störung. Ihr könnte auch einfach langweilig sein.“
„Stimmt. Man kann aus dem Verhalten nicht gerade darauf schließen, dass sie etwas durch den Wind ist.“
„Seine Reaktionen sind auch total überzogen. Warum will er ihr denn keine Katze mitgeben? So richtig scheint er keinen Grund zu haben. Hat er ein Problem? Ist er mit dem falschen Fuß aufgestanden? Vielleicht ist er ja psychisch gestört?“

Kurzum, nachdem mein innerer Kritiker die Ungereimtheiten aufgezählt hatte, war mir klar, dass die Geschichte so nicht funktionieren kann. Ich muss mir (teilweise) was Neues überlegen und habe auch schon eine Idee, wie ich das Ganze verändere. Ein neuer Höhepunkt und Schluss muss her. Dazu mache ich nochmal eine Gliederung.

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Ein Kommentar zu „Sich im Klaren sein

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