Veröffentlicht in Meinung

Inspiration ohne Demotivation

Es ist mir letzte Woche passiert, dass ich einen Roman las, der in ungefähr in dieselbe Richtung geht, wie mein NaNoWriMo-Projekt von 2009. Und dabei fiel mir auf, wie detailreich und blumig diese Autorin schrieb. Ganz toller Stil, wunderbare Umschreibungen. Und mir war auch gleich klar, dass ich nicht annähernd einen solchen Schreibstil zu Tage fördern könnte. Nicht einmal, wenn ich von heute an nur noch solche Romane lesen würde, um mich davon inspirieren zu lassen. Ich bin schlichtweg nicht dazu im Stande, diese Art von Schreibstil zu entwickeln. Und ja, ich weigere mich auch ein wenig, obwohl mir der Schreibstil in besagtem Roman ganz gut gefiel. Es passte eben.

Aufgrund dieser Erkenntnis war ich schon irgendwie demotiviert. „Wenn du nie lernen kannst, so zu schreiben, und dich sogar ein wenig weigerst, wie soll es dann jemals mit einem Roman klappen?“ fragte ich mich. Irgendwie biss ich mich so daran fest, dass ich einige Tage gar nichts tat. Schließlich würde es ja doch nie klappen…

Mit so ein paar Tagen Abstand bin ich aber wieder guter Dinge. Ja, ich schreibe nicht so wie diese eine Autorin. Punkt. Ich schreibe so, wie ich. Punkt. Damit ist im Moment noch nichts weiter bewiesen, als dass wir zwei vollkommen unterschiedliche Personen sind. Mehr aber auch nicht.

Und mit dieser Erkenntnis begebe ich mich wieder zurück an meine Projekte…

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