Veröffentlicht in Kreativität

Ich war nicht untätig…

… aber ehrlich gesagt ging es mit dem Fernkurs nicht vorwärts.

Dafür habe ich mich an die Überarbeitung meiner NaNoWriMo-Geschichte gemacht und Kapitel 1 ziemlich heftig überarbeitet. Dabei hat mir das bisher im Fernkurs Gelernte ganz gut weitergeholfen. Mir ist aber auch ziemlich bewusst geworden, dass das nicht die einzige Überarbeitung bleiben wird. Es wird da noch ein paar Durchgänge geben… aber ich bin trotzdem ganz happy, dass ich der Geschichte nochmal eine Chance gebe. Ich musste einfach einige Monate verstreichen lasse, ehe ich mich nochmal heranwage.

Direkt nach dem NaNoWriMo habe ich die Geschichte ein paar Mal überflogen. Abgesehen davon, dass manche Passagen klangen, als ob sie von einer Zehnjährigen geschrieben wurden und massive Rechtsschreib- und Grammatikfehler enthielten, habe ich irgendwie die Schnauze voll gehabt von der Story an sich. Die Geschichte spielt in Charleston des 19. Jahrhunderts, nach dem Bürgerkrieg. Es geht um Liebe und Verrat und ist damit eine typische Frauengeschichte, die man in Bahnhofsbuchhandlungen für 7,95€ bekommen kann. Für mich ist das aber vollkommen in Ordnung, weil ich schon immer solch eine Geschichte schreiben wollte. Und direkt nach dem Schreiben konnte ich nur erkennen, wie schlecht das alles war, was ich da in den 30 Tagen zusammengetippt hatte. Ich konnte ehrlich kein einziges gutes Haar an der Geschichte lassen. Also habe ich es immer wieder verschoben, daran zu arbeiten.

Vor zwei Wochen dann habe ich meinen GoogleDocs-Konto aufgeräumt und bin dabei wieder über die Geschichte gestolpert. Also habe ich mir ein paar Stunden Zeit genommen und einige Passagen intensiver durchgelesen. Und ich musste wirklich feststellen, dass die Geschichte doch stellenweise echt lesenswert ist. Und da fing ich spontan an, zu überarbeiten. Ich musste mich dazu nicht mal motivieren, es ging von ganz alleine. Ich bin noch nicht ganz durch und stelle auch immer wieder fest, dass ich diese oder jene Stelle besser herausarbeiten muss. Das Dokument ist mittlerweile gespickt von Kommentaren, die ich im nächsten Durchgang berücksichtigen werde.

Kurzum: Für mich hat es sich absolut ausgezahlt, die Geschichte nach dem NaNoWriMo mehrere Monate liegen zu lassen, um ein wenig Abstand zu gewinnen. Ich habe damit meinem inneren Kritiker nicht noch mehr Futter gegeben, mich niederzumachen. Stattdessen war ich in der Lage, mir auch mal auf die Schulter zu klopfen. Und es macht mir umso mehr Spaß, das Ding jetzt zu überarbeiten.

Übrigens werde ich am ScriptFrenzy, der übermorgen startet, nicht teilnehmen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s