Veröffentlicht in Hilfsmittel und Werkzeuge

Papyrus

Über Petra A. Bauers Blog bin ich auf Papyrus Autor aufmerksam gemacht worden. Papyrus ist eine Textverarbeitungssoftware, in der Version „Autor“ ist es mit zusätzlichen Funktionen für Autoren ausgestattet worden. An der Entwicklung mitbeteiligt war auch der Autor Andreas Eschbach.

Was Software angeht bin ich ein relativ neugieriger Mensch und teste quasi alles, was sich für mich nützlich anhört oder sonstwie brauchbar erscheint. So war das auch in diesem Fall. Da ich Linux-Nutzerin bin (schon seit geraumer Zeit) ist es außerdem ein Ansporn für mich, Software dann zu testen, wenn es nicht explizit für Linux entwickelt wurde. Häufig gibt es ja doch „Umwege“, um es lauffähig zu machen… zugegeben, das trifft nicht auf jede Software zu.

Ich war daher umso überraschter, als ich nach der Installation keine Probleme hatte, Papyrus auf meinem Rechner zu starten. Die nächste Überraschung war, dass ich einen relativ umfangreichen Text, den ich zuvor mit OpenOffice.org geschrieben hatte, relativ problemlos mit Papyrus laden konnte (naja, vorher von odt nach doc umgewandelt). Das erstaunlichste war sicherlich, dass Papyrus ausgesprochen stabil und ressourcensparend läuft. Anders als Microsoft Word habe ich keine Performanceprobleme, wenn ich Papyrus auch längere Zeit laufen lasse. Das sind schon mal einige positive Punkte, die ich anmerken möchte.

An dieser Stelle muss ich auch zugeben, dass ich Benutzeranleitungen meist erst lese, wenn ich die Grundfunktionen selber erarbeitet und verstanden habe. Nur wenn mir was überhaupt nicht klar ist, greife ich schon von Anfang an zur Anleitung. In diesem Fall habe ich mir das auch gespart, obwohl man beim ersten Öffnen von Papyrus gleich eine Menge an Lesematerial bereitgestellt bekommt.

Insgesamt spricht mich die Software schon an, allerdings konnte ich bisher nicht alle Funktionen ausreichend testen. Insbesondere die Stilanalyse habe ich noch gar nicht eingesetzt. Auf der anderen Seite erkenne ich aber im Moment keine großartigen Vorteile gegenüber OpenOffice. Zugegeben, auch OOo kann bei längerer Nutzung meinen Lüfter auf Touren bringen und dafür sorgen, dass alles etwas langsamer auf dem Rechner läuft (weshalb ich z.B. auch Abiword nutze, wenn etwas nicht unbedingt kompatibel mit Word o.ä. sein muss oder ordentlich auszusehen hat).
Ich sehe im Moment aber keinen Bedarf, 149€ für die Anschaffung auszugeben. Ich würde das wohl auch eher dann in Erwägung ziehen, wenn ich wirklich das Gefühl hätte, ich könnte mit diesem Werkzeug wesentlich produktiver und effektiver arbeiten. Das habe ich im Moment nicht. Ob die Stilanalyse oder eine der anderen Funktionen das ändern könnte? Mal sehen…

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2 Kommentare zu „Papyrus

  1. Hallo :),
    von Papyrus habe ich auch schon einmal gehört, aber 149 EUR ist wirklich ein stolzer Preis. Mich würde interessieren was Papyrus den genau so alles kann und welche Funktionen es bietet was es von einem anderen Textverarbeitungsprogramm unterscheidet. Was z. B. darf man sich denn unter dieser Stilanalyse vorstellen?
    Liebe Grüße, Tanya

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