Veröffentlicht in Kreativität

12WP: Rückblick 1. Woche

Also, momentan geht hier im Blog nicht so ganz viel, außer der Tatsache, dass ich jeden Tag an meinem 12-Wochen-Programm nach Julia Cameron hänge. Obwohl das nach nicht viel aussieht, ist es aber mit verdammt viel Arbeit verbunden. Ich gestehe an der Stelle, dass ich zwischendurch den Gedanken gehegt habe, es doch einfach hinzuwerfen, weil überhaupt – wer braucht sowas auch? Und was kommt am Ende heraus? Vermutlich ohnehin nur das, was ich schon weiß.

Aber der Weg ist das Ziel, oder so ähnlich, und so sitze ich immer noch daran und muss ganz tief in mir feststellen, dass es hier und da etwas bewegt… nicht immer nur positives, aber es tut sich schon was.

Sicherlich finde ich die drei DIN A4-Seiten jeden Morgen etwas lästig. Mir fault regelmäßig die Hand ab, obwohl es schon Anzeichen für Besserung gibt – was ich jetzt von meiner Sauklaue nicht behaupten kann. Aber heute habe ich offiziell die 1. Woche hinter mich gebracht und musste feststellen, dass ich mich mit der einen oder anderen Übung richtig sauwohl gefühlt habe. Jawoll!

Am meisten hat mir sicherlich die Horrorgeschichte mit einem meiner Monster geholfen. Das Monster war in meinem Fall eine Leiterin einer kirchlichen Jugendgruppe, die ich damals regelmäßig einmal pro Woche besuchte. Ich hatte mich bereit erklärt, einen Spieleabend vorzubereiten, war voller Enthusiasmus… naja, es ging voll in die Hose, und ich hatte das Gefühl, auf voller Länge versagt zu haben. Dieses Erlebnis habe ich also jetzt – über 20 Jahre später – niedergeschrieben und auch gleich einen Leserbrief an mein Monster verfasst, weil sie mit ihrer miesen Laune und ihrer doofen Einstellung zum Scheitern dieses Abends beigetragen hat.

Eigentlich bewerte ich diesen Vorfall im Nachhinein als nicht so dramatisch und er hat mich sicher auch nicht die letzten 20 Jahre in irgendeiner Form verfolgt. Vielmehr kam mir der Gedanken an diesen Abend spontan beim Lesen der Übung, und ich dachte, es wäre vielleicht ein gutes Beispiel, das ich zum Einstieg gebrauchen könnte. Irgendwie hat sich jetzt aber herausgestellt, dass ich regelrecht erleichtert bin, es niedergeschrieben zu haben.

Irgendwie ist dieser Esoterikkram also vielleicht doch zu was nutze… mal sehen.

Ich möchte an der Stelle aber schon mal eine erste Pause im Blog ankündigen – die Weihnachtszeit steht vor der Tür, es wird stressig, weil natürlich die halbe Familie vor, an und nach Weihnachten Geburtstage feiert… da weiß man wenigstens, was die Leute in dem Jahr im Februar/März getan haben. 😉

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