Veröffentlicht in Bücher, Kreativität

Ich habe gewählt

Ich habe mich nun entschieden, Julia Camerons ‚Der Weg des Künstlers‚ zu gehen. Damit bin ich – wenn ich die Ausdauer dafür habe – die nächsten 12 Wochen damit beschäftigt, die Künstlerin in mir zum Leben zu erwecken. Ich merke schon, dass ich wankelmütig bin und nicht so recht dran glaube, 12 Wochen lang durchzuhalten. Dafür habe ich den Kreativitätsvertrag, den Julia vorschlägt, leicht abgeändert unterschrieben und mich damit verpflichtet, das Programm zu beenden. Ich bin selber gespannt und möchte diesen Eintrag mit einem kleinen Auszug aus dem Buch beenden:

Wir sollten Fortschritte und nicht Perfektion von uns fordern. Zu weit, zu schnell und wir könnten uns selbst ruinieren. Aktivierung unserer Kreativität ist wie das Training für einen Marathonlauf. Wir möchten zehn lange Meilen pro schneller Meile zurücklegen. Das kann dem Ego gegen den Strich gehen. Wir wollen „ganz groß“ sein – sofort „ganz groß“ sein -, aber so läuft Aktivierung nicht: Dies ist ein schwieriger, vorsichtig tastender, ja sogar peinlicher Prozeß. Es wird häufig vorkommen, daß wir dabei nicht besonders gut aussehen – weder für uns noch für andere. Wir müssen aufhören, das von uns zu verlangen. Es ist unmöglich, besser zu werden und gleichzeitig gut auszusehen.

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