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Bücher über das Bücherschreiben

Bei der Vorbereitung zu diesem Blog ging ich in Gedanken die Liste mit Büchern durch, die ich zum Thema Schreiben gekauft und durchgearbeitet hatte. Ich konnte mich zuerst nur an James Freys Bücher erinnern, die meines Erachtens ganz exzellent sind und mir auch viel Freude bereitet haben. Ganz unscharf konnte ich mich auch noch an ein anderes, gezielt auf Frauen gerichtetes Buch erinnern, dessen Titel und Autorin ich aber nicht mehr im Kopf hatte. Das war’s aber auch schon, drei Bücher, mehr nicht… dachte ich auf jeden Fall.

Gerade eben habe ich aber alle Bücher zusammengesammelt, die ich zum Thema finden konnte und siehe da, es sind doch insgesamt fünf Bücher. Ja, fünf. Zugegeben, ich habe nicht alle komplett durchgearbeitet, aber von allen doch mehr oder weniger einen Eindruck erhalten.

Von James Frey habe ich die Bücher ‚Wie man einen verdammt guten Roman schreibt, Bd.1‚ und ‚Wie man einen verdammt guten Roman schreibt, Bd.2‚. Ich habe beide Bücher durchgearbeitet und kann sie weiterempfehlen, wobei meine Meinung natürlich kein absolutes Maß wiederspiegelt. Es gibt sicher Leute, für die die Bücher vielleicht nicht getaugt haben. Für mich waren sie goldrichtig.

Das Buch speziell für Frauen, das ich oben schon erwähnt habe, ist ‚Das Wort zum Mord‚ von Anja Kermmerzell, und eigentlich nicht nur für Frauen geeignet. Auch das Buch habe ich komplett durchgearbeitet und finde es empfehlenswert, auch deswegen, weil Frau Kemmerzell selber in einem Verlag arbeitet und daher gute Tipps geben kann, was bei Lektoren und Lektorinnen gut ankommt oder nicht.

So, die verbleibenden zwei Bücher waren mir wirlich komplett entfallen und als ich auf sie gestoßen bin war das durchaus mit einem etwas negativen Déjà vu-Erlebnis verbunden, denn ich habe beide nicht zu Ende gelesen, geschweige denn durchgearbeitet.

Das eine ist Dirk Meynecke ‚Von der Buchidee zum Bestseller‚. Das Lesezeichen steckt bei Seite 60, da hören auch die Markierungen auf. Ich denke, dass das Buch insgesamt nicht schlecht ist, denn es enthält sehr viel praktische Infos dazu, wie man Bücher bei Verlagen präsentiert. Es geht also eher um die wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, die Buchautoren betreffen, wenn sie ein Buch veröffentlichen wollen. Schreibtechnisch gibt es eigentlich nur wenige Infos. Insgesamt muss ich für mich sagen, war das Buch ein wenig ein Fehlgriff, weil ich noch überhaupt nicht ans Veröffentlichen denke. Vielleicht sollte man kein Buch schreiben ohne ans Veröffentlichen zu denken, ja, möglicherweise denke ich zu kurz, dennoch konnte ich mich nicht motivieren, das Buch zu Ende zu lesen.

Schließlich ist da noch das Buch ‚Kreativ schreiben‚ von Fritz Gesing, das ich ebenfalls nicht zu Ende gelesen habe. Immerhin bin ich bis Seite 90 vorgedrungen. Was mich bei diesem Buch gestört hat ist die relativ lange Einführung, bis man denn irgendwann an einen Punkt kommt, wirklich praktische Tipps fürs Schreiben zu erlangen. Gesing schreibt dieses Buch meines Erachtens sehr literarisch, als ob es selbst ein Meisterstück wäre, teilweise wendet er für mich sehr fremd und veraltet klingende Redewendungen an, aber daran sollte man sich meines Erachtens nicht stören. Ich habe auf jeden Fall vor, diesem Buch nochmal eine Chance zu geben, denn einige interessante und praktische Infos gibt es doch.

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