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Aufwachen!

Die Zeit ist gekommen um aufzuwachen.

Ich habe lange genug geträumt und mich an den schönen Bildern in meinen Träumen ergötzt.

Ja, diese Bilder haben mich lange getragen. Sie haben mir Kraft gegeben, wenn ich sonst keine hatte. Sie haben sich aber auch als vorzügliche Ablenkung erwiesen, wenn das Leben zu eintönig war. Oder auch mal von mir verlangte, erwachsen zu sein. Was mir doch schwerer fiel, als ich es zugeben möchte. Außerdem können sie süchtig machen, diese Träume. Bis zu dem Punkt, an dem man außer zu träumen nichts anderes tut.

Doch am Ende bahnt sich die Realität irgendwie ihren Weg. Auch wenn man es noch so gut zu verhindern weiß. Auch wenn man sich richtig gut im Elfenbeinturm verschanzt hat. Irgendwann klopft die Realität an die Tür und will herein gelassen werden.

Das ist bei mir geschehen. Sie hat unerbittlich geklopft und geklopft. Am Anfang habe ich noch ganz scheinheilig gefragt, woher dieses seltsame Geräusch wohl herkommt. Ich habe so getan, als ob das Klopfen was gänzlich Unbekanntes wäre. Und so gar nichts mit mir zu tun habe.

Ja, aber dann nimmt man sich diese Ausreden selbst nicht mehr ab. Trotzdem ist es erstaunlich, dass ich es dennoch geschafft habe, das Klopfen zu ignorieren. Nicht nur das. Über den Lärm hinweg habe ich mir sogar noch eingeredet, noch ein bisschen länger und möglicherweise noch süßer träumen zu können. Das hat doch erstaunlich lange geklappt.

Das erstaunlichste war sicherlich, dass ich und andere wirklich daran geglaubt haben. Wir haben daran geglaubt, dass einer dieser Träume Realität werden kann. Viele haben mir gut zugeredet, mich unterstützt, mir Mut zugesprochen. „Du wirst das schon schaffen“, hieß es dann. Oder „Glaub weiterhin daran.“

Was ich aber auch erst jetzt verstanden habe: Ich habe mich verheddert im Traum. Irgendwann war der Traum so schön, dass ich einfach dort geblieben bin. Ich bin nicht wieder zurückgekehrt ins Hier und Jetzt. Das war keine bewusste Entscheidung. Ich weiß nicht, an welchem Punkt ich den Weg zurück in die Realität aus den Augen verloren habe.

Das tragische ist, dass der Zug ganz lange auf mich gewartet hat, ehe er irgendwann ohne mich abgefahren ist. Und was habe ich getan? Am Bahnsteig gestanden, auf einem Fuß gehüpft, Grimassen gezogen und die herrliche Aussicht bewundert. Nur in den Zug bin ich nicht eingestiegen. Ich habe mich geradezu dagegen gewehrt, auf eine passive Art und Weise. Man möchte nicht glauben, wie interessant so ein Bahnsteig werden kann, selbst wenn der wartende Zug tolle Reisen an abenteuerliche Orte verspricht.

Ich denke, es wird Zeit, ehrlich zu sich selbst zu sein. Das mit dem Roman wird nichts mehr werden. Nicht in diesem Leben.

Damit ist auch dieses Blog obsolet. Es hat mir viele Jahre gute Dienste geleistet, war eine schöne Spielwiese, hat mich in Kontakt mit anderen Menschen gebracht.

Am Ende des Tages möchte ich mich ganz besonders bei denen bedanken, die immer wieder mit mir in Dialog getreten sind und an mich geglaubt haben. Danke für euren Optimismus und das gute Zureden. Danke, dass ihr Notiz von mir genommen habt.

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Geruhsame Tage

Ihr Lieben.
Nach langer Stille wollte ich euch kurz vor Ende des Jahres noch geruhsame Tage wünschen.

Es ging zuletzt recht wenig hier im Blog. Und ich weiß nicht, wie viel im neuen Jahr dazu kommen wird. Ich merke, dass ich manche Dinge nüchterner sehe als noch vor einiger Zeit. Für mich hängt da ein gutes Maß Realismus dran. Andere wiederum könnten das als Ausdruck meiner Verkopftheit interpretieren.

Ich will euch jetzt auch nicht mit allem quälen, was mir durch den Kopf gegangen ist. Stattdessen möchte ich in nächster Zeit ruhen – möglichst auch vom Gedankenkarussell. 

In diesem Sinne: Lasst es euch gut gehen!

Veröffentlicht in Meinung

Für Zwischendurch

Ich komme gerade nicht weiter mit meinem Romanprojekt. Aber vor ein paar Tagen bin ich über diesen Beitrag gestolpert. Der Beitrag stammt schon aus dem Jahr 2014, und vermutlich kennt der eine oder andere die darin beschriebenen 20 wichtigsten Regeln für Autoren, die Stephen King zusammengefasst hat.

Ich wage hier trotzdem mal eine Übersetzung:

  1. Schreibe zu allererst für dich selbst und denke erst dann an dein Publikum.
  2. Kein Passiv verwenden.
  3. Adverbien vermeiden.
  4. Vermeide Adverbien vor allem nach „er sagte“ oder „sie sagte“.
  5. Aber versuche nicht, grammatikalisch perfekt zu sein.
  6. Die Magie steckt in dir.
  7. Lese, lese, lese.
  8. Mach dir keinen Kopf darüber, wie du andere Menschen glücklich machen kannst.
  9. Schalte den Fernseher aus.
  10. Du hast drei Monate Zeit. („Der erste Entwurf für ein Buch – auch für lange Bücher – sollte nie länger als drei Monate, also eine Jahreszeit, dauern.“)
  11. Es gibt zwei geheime Zutaten für den Erfolg. („Ich blieb körperlich gesund und verheiratet.“)
  12. Schreib ein Wort nach dem anderen.
  13. Entferne alles, was dich ablenken könnte.
  14. Bleib bei deinem eigenen Stil.
  15. Grabe die Geschichte mithilfe der Werkzeuge, die die zur Verfügung stehen, aus.
  16. Mach auch mal eine Pause.
  17. Lass das Langweilige weg und bringe deine liebsten Figuren um die Ecke.
  18. Deine Recherche sollte die Geschichte nicht überdecken.
  19. Autor wird man einfach durch Schreiben und Lesen.
  20. Beim Schreiben geht’s darum, glücklich zu werden.

Es lohnt sich, vielleicht doch den Beitrag von oben zu lesen, denn dort sind für alle Punkte nochmal Originalzitate aus Kings Buch „On Writing“ enthalten. Damit erklären sich Verständnisfragen (wie z.B. bei Punkt 15) von alleine.

Veröffentlicht in Allgemein, Kreativität

Was wirklich schwer ist …

…, wenn es um mein eigenes Romanprojekt geht, ist meine Art, schnell die Lust zu verlieren.

So hänge ich gerade an den Beschreibungen für meine Romanfiguren. Und obwohl ich genau weiß, dass ich vor ein paar Monaten noch dafür gebrannt habe, denke ich jetzt: „Ach, wäre diese andere Geschichte nicht viel interessanter?“

Es fällt mir echt schwer, mich auf eins zu konzentrieren. Immer schießen andere, potenziell bessere und spannendere Geschichten durch meine Gehirnwindungen. Dann kann ich mich kaum dazu aufraffen, an der einen dran zu bleiben und meine Energie darin zu investieren. Ich merke es gerade, wie schwer das ist, sich dazu fast schon zu zwingen. Klar, ich kenne den achtsamen Ansatz: Andere Ideen wahrnehmen, ggf. aufschreiben und sich dann wieder „dem Wichtigen“ widmen.

So sabotiere ich mich selbst

Aber gerade dann, wenn ich mich an mein aktuelles Projekt setzen möchte, scheinen die Ideen für andere Geschichten so dauerhaft durch meinen Kopf zu wandern, dass ich selbst mit dem reinen Wahrnehmen und Notieren dieser Ideen schon so lange beschäftigt wäre, dass für die eigentliche Aufgabe keine Zeit/Energie mehr übrig wäre. Das Problem ist alt und nicht unbekannt, insofern könnte ich es auch einfach ignorieren.

Dennoch wird mir heute klar, wie sehr mich das bisher beim Schreiben behindert hat. Kein Projekt ist so richtig fertig geworden, weil ich mich immer anderen Dingen gewidmet habe. Und wenn ich mir sage: „Nichts da, heute wird ganz streng an dem einen Projekt gearbeitet!“, erdrückt mich die Last neuer Ideen fast. In solchen Momenten merke ich auch, wie wenig das Schreiben dann Spaß macht. Es ist fast schon eine Bürde und dann lasse ich es manchmal lieber. 😥

(Ich glaube, ich träume lieber als dass ich einen Traum wahr werden lasse. )

Veröffentlicht in Fernkurs

EA8 und 9

EA8 war aufgrund meines Urlaubs und der Nackenproblematik etwas verzögert zur Korrektur rausgegangen. Allerdings fand ich die Aufgabe auch gar nicht so einfach. Wir sollten fünf Nebenfiguren mit einer besonderen Eigenart erstellen, die noch lange im Gedächtnis blieben.

Drei Figuren bekam ich einigermaßen gut hin. Aber die letzten zwei fielen mir echt schwer. Der Rest der Aufgabe bestand darin, zuerst eine Person anhand der Wohnungseinrichtung zu beschreiben und schließlich ein Verbrechen in der Wohnung stattfinden zu lassen. Worauf es ankam, war die Wohnungsbeschreibung, nicht das Verbrechen selbst. Das fand ich eigentlich eine gute Aufgabe.

Und bei EA9 geht es nun wieder um mein eigenes Romanprojekt. Es geht darum, alle Haupt- und Nebenfiguren für die Handlung zu entwerfen. Das wird ein bisschen länger dauern. Allerdings bin ich bisher ganz zufrieden mit dem Vorankommen und bin zuversichtlich, dass es so weiter geht. 😉

Veröffentlicht in Meinung

Schreiben als Beruf?

Beruflich stehen Veränderungen an. Ich bin in einer Krise und muss neue Wege gehen.

Im Moment denke ich über einen kompletten Neuanfang nach. Das ist einerseits schwierig, weil ich erstens nicht weiß, wohin die Reise gehen soll und zweitens ist das mit dem Neuanfang auch nicht so einfach. Möglicherweise steht eine Umschulung an, und das ist ja keine kleine Sache. Außerdem kann ich das u.U. nicht alleine wuppen, müsste mich also an die Arbeitsagentur wenden. Aber erstmal müsste ich ja auch herausfinden, was ich denn beruflich gerne machen möchte.

Da kam bei mir auch die Idee, schreibend tätig zu werden. Entweder als Schriftstellerin, Journalistin, Werbetexterin, Verlagslektorin, Übersetzerin oder in sonstiger Weise. Zunächst war das ein ziemlich diffuser Gedanke. Irgendwas mit Schreiben sollte es sein.

Konkreter wurde es zunächst nicht

Als mir der Gedanke kam, passierten zwei Dinge. Zunächst musste ich mit einem HWS-Syndrom kämpfen, weil ich diesen Sommer viel Zeit vor dem Computer verbracht hatte. Offensichtlich in keiner guten Position, denn dadurch habe ich mir einen Nerv eingeklemmt und konnte schließlich nicht mal mehr auf mein Smartphone oder in ein Buch reinblicken. Insofern erschien es mir keine gute Idee, einen Beruf anzupeilen, der ebenfalls hauptsächlich vor dem Schreibtisch und dem PC stattfinden würde. Da wären HWS- oder sonstige Syndrome vermutlich auf der Tagesordnung.

Aber selbst als die Schmerzen etwas besser wurden hatte ich den Eindruck, das Ganze passt nicht zu mir. Im Grunde seltsam, weil ich schon gerne schreibe. Ich verbringe viel Zeit damit. Was also wäre falsch, das zum Beruf zu machen, was ich doch ohnehin schon tue?

Zwei Dinge fehlen mir

Es sind zwei Dinge, die es mir irgendwie schwer machen, mich dieser Idee sofort an den Hals zu werfen und sie umzusetzen. Erstens habe ich in meinem bisherigen Leben viele Dinge ohne großartige Ausbildung, einfach nur durch Learning-by-doing, getan. Das ist nicht die schlechteste Sache der Welt. Ich habe teilweise viel gelernt und auch gute (natürlich auch schlechte) Erfahrungen gemacht. Aber mir fehlte immer ein Zertifikat, ein Zeugnis, irgendwas, mit dem ich ganz offiziell sagen konnte: „Schaut her: Das tue ich, weil ich es gelernt habe.“

Ich weiß, dass das im schreibenden Bereich vielleicht gar nicht notwendig ist. Wo gibt es schon die staatlich geregelte Ausbildung zur Schriftstellerin? Haben Charlotte Link oder Sebastian Fitzek sowas? Nö, haben die nicht. Es zählt, was du zu Papier und zur Veröffentlichung bringst.

Dafür gibt es für Journalisten, Werbetexter, Übersetzer Ausbildungen, auch wenn nicht alle staatlich geregelt sind. Am Ende kommt es doch auch darauf an, was man kann und wie viel Erfahrung man in dem Bereich hat. Und auch hier ist irgendein Zeugnis kein Garant für eine Stelle (und es ist fraglich, ob mir eine solche Umschulung finanziert werden würde).

Aber das ist ja nur die eine Sache, die mir fehlt. Das andere ist das Gefühl, gut aufgehoben zu sein und auch Spaß daran zu haben. Ich sehe es ja hier, bei diesem Projekt. Mein Gott, wie lange eiere ich hier schon herum mit meinem eigenen Roman? Wie viele habe ich schon geschrieben und in den Tiefen meiner Festplatten verschwinden lassen? Wie oft habe ich mir gesagt: „Jetzt aber geht es los!“, nur um mich dann von Lebensereignissen oder ungünstigen Situationen ausbremsen zu lassen? Wie wahrscheinlich ist es, dass ich beruflich Fuß fassen könnte als Schriftstellerin?

Oder als Journalistin? Die ja hauptsächlich nur noch freiberuflich tätig sind, und immer neue Aufträge finden müssen, um sich über Wasser zu halten. Und dann gerne im Bereich der Werbetexterei, PR oder Schriftstellerei „wildern“, um ein erträgliches Einkommen zu haben?

Übersetzer sind zum großen Teil auch nur noch freiberuflich tätig. Wenige werden eingestellt und müssen sich dann eher mit organisatorischen Dingen herumschlagen, anstatt zu übersetzen. (Das weiß ich, weil ich in diesem Beruf – ohne Ausbildung – viele Jahre tätig war.)

Die Ernüchterung stellt sich relativ schnell ein

Während ich das hier so schreibe merke ich, dass sich bei mir relativ schnell ein Gefühl der Ernüchterung eingestellt hat. Nicht nur bezüglich der schreibenden Berufe und ihrer unsicheren Aussichten, sondern auch bezüglich mir selbst.

Mir wird immer klarer, dass ich wohl bei einem normalen Schreibtischjob mit klar definierten Aufgaben und Arbeitszeiten besser aufgehoben wäre. Nicht, weil die Freiheiten, die eine Schriftstellerin genießt, mir nicht gefallen würden. Sondern weil ich bewiesen habe, dass ich mit diesen Freiheiten nicht umzugehen weiß. Wäre ich hauptberuflich Schriftstellerin, würde man nie ein Werk von mir lesen, weil es keines gäbe.

[Es gibt natürlich immer noch die Möglichkeit, in einem Verlag unterzukommen und dort eine Festanstellung z.B. als Lektorin zu bekommen. Das habe ich noch nicht vollständig ausgeschlossen, bin mir aber durchaus bewusst, dass ich dafür auch keinerlei Qualifikationen und schon gar keine Vorerfahrungen habe. Sollte ich diesen Weg gehen wollen, wird es also auch ein steiniger. Zumal ich mit Ü40 für Arbeitgeber nicht mehr so attraktiv bin.]

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Warum ich jetzt schon weiß, dass ich beim nächsten NaNoWriMo nicht mitmache

Es ist gerade mal September und ich schreibe schon über den NaNoWriMo im November. Aber das hat einen Grund.

Ich bin hier im Blog meine alten Beiträge zum NaNo durchgegangen. Einerseits war das sehr erleuchtend, weil ich geradezu spüren konnte: Da war ich von der Motivation gepackt und getrieben, endlich die 50.000 Wörter zustande zu bringen. Es hat mich auch jetzt noch beim Lesen fasziniert, wie ich zielstrebig und geradewegs aufs Ziel zugesteuert bin, nämlich die 50.000 Wörter in 30 Tagen zu schreiben. Zweimal habe ich teilgenommen, zweimal hat es mit dem Erreichen des Ziels geklappt.

Aber die Kehrseite der Medaille ist, dass ich beide Male eben nur das Ziel hatte, 50.000 Wörter zu erreichen. Für viele mag das reichen, weil es ja immer heißt, man hätte dann eine gute Grundlage, um durch Überarbeiten einen Roman zustande zu bekommen.

Das sehe ich mittlerweile anders

Denn meine Werke von damals zeigen ganz klar: Aus diesen 50.000 Wörtern lässt sich nur schwer ein Roman erstellen. Im Grunde stand ich nach 30 Tagen am Anfang.

Die Geschichte war entweder nicht gut durchdacht, weil nie ein roter Faden vorhanden war. Somit hatte ich viele Wörter ohne Zusammenhang gebastelt. Das ist keine Geschichte und noch nicht einmal eine Grundlage für eine Geschichte. Man hätte vor allem aus dem ersten Werk vermutlich mehrere Geschichten extrahieren können. Mit viel Arbeit.

Beim zweiten Mal habe ich ich vermeintlich dazu gelernt und mir einen roten Faden zurecht gelegt. Immerhin hatte ich während des Schreibens das Gefühl, es läuft besser. Aber auch hier kam die Ernüchterung ganz am Schluss: Das Material taugte nicht wirklich dazu, überarbeitet zu werden.

Was fehlt ist Kontinuität

Und durch die Teilnahme am NaNo erreicht man die nicht, wenn man nicht dauerhaft dran bleibt. Es ist ja doch so im Leben eines Schriftstellers, dass vieles von dem, was man schreibt, niemals von fremden Augen gelesen werden wird.

Das ist nicht das Tragische an der ganzen Sache. Ich denke nur, dass ich mich bei jedem NaNo ein bisschen selbst verarscht habe. Nämlich in dem ich geglaubt habe, es müsste nur ein Gerüst her, dass ich noch etwas verschönere und verziere, ehe ich dann publiziere. Das mag allen anderen bewusst gewesen sein. Es war wohl sogar mir bewusst. Aber ich habe diesen Wunschtraum mit mir herumgetragen, dass es doch anders sein könnte. Wenn ich nur den NaNoWriMo überstehe.

Aufgewacht

Aber wie so oft, wacht man irgendwann auf. Und wird sich noch viel klarer und stärker bewusst, wo man sich selbst an der Nase herum geführt hat. Ich werde daher dieses Jahr meine Zeit damit verbringen, an meinem Roman weiterzuarbeiten. Und lasse den NaNoWriMo denjenigen, die entweder schon weiter sind als ich oder noch nicht ahnen, dass die 50.000 Wörter sie nicht wesentlich weiterbringen werden.