Tag-Archiv | Fernkurs

Kein fließender Übergang zu anderen Instituten

Ich habe vor kurzem bei der Akademie Modernes Schreiben angefragt, ob ich mit Abschluss meines jetzigen Fernkurs direkt in deren Themen- und Romankurs einsteigen könnte.

Als Antwort erhielt ich, dass dies nicht möglich sei, da die Dozenten die genauen Stärken und Schwächen ihrer Teilnehmer kennen lernen wollen, und dies sei nur möglich, wenn man mit dem Grundlagenkurs dort beginnt. Ein Übergang von einem anderen Institut ist also nur möglich, wenn man komplett von vorne beginnt.

Die Roman-Werkstatt der SdS ist gestartet

Wie bereits berichtet, hat die Schule des Schreibens nun die Roman-Werkstatt gestartet.

Meine Vermutung war ja, dass der Kurs zum einen aus dem Belletristik-Teil bestehen würde, der auch jetzt schon in der großen Schule des Schreibens eingesetzt wird, sowie einer intensiven Betreuung des eigenen Roman-Projektes.

Zunächst einmal finde ich die Idee klasse. Man lernt nicht in erster Linie das Schreiben, sondern arbeitet konzentriert am eigenen Projekt. Ob nun die Umsetzung so klasse ist, kann ich nicht beurteilen.

Schockierend finde ich den Zeitrahmen. Die SdS geht von einer 30-monatigen Lehrgangsdauer aus. Anders als vermutet wird wohl nicht jener 12-monatige Belletristik-Teil aus anderen Lehrgängen verwendet, sondern erweitertes Kursmaterial. Natürlich überschneiden sich die Inhalte zu den anderen Lehrgängen, es wird aber – zumindest laut Inhaltsübersicht – viel detaillierter auf die Feinheiten eingegangen, die beim Romanschreiben erforderlich sind. Ein gesonderter Teil beschäftigt sich dann mit dem Thema Überarbeiten – ebenfalls in einem viel größeren Umfang, als man das z.B. in der großen Schule des Schreibens wiederfindet.

Für mich steht fest, dass ich nicht nochmal einen Kurs von der Dauer von fast drei Jahren belegen werde. Wenn es die Roman-Werkstatt schon damals gegeben hätte, als ich mich für die SdS entschloss, dann wäre ich vermutlich gleich bei diesem Kurs gelandet. So versuche ich nun, nach Abschluss der Grundschule, das beste aus meinem Kurs zu machen. Ich möchte auch ein eigenes Manuskript in den Händen halten, mit dem ich auf Verlagssuche gehe. Auch ich habe die Möglichkeit, mein eigenes Projekt von einem erfahrenen Lektor betreuen zu lassen – vermutlich nicht in demselben Umfang, wie in der Roman-Werkstatt. Nichtsdestotrotz sehe ich dem weiteren Verlauf meines Kurses positiv entgegen.

Ach, und falls sich jemand für die Roman-Werkstatt anmeldet, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht sehr freuen.

Nächstes Paket unterwegs – uff

Jetzt ist es also doch eingetreten: Ich bin heftig in Verzug mit dem Kurs. Heute bekam ich die Meldung, dass das nächste Paket schon unterwegs sei. Und ich hänge immer noch an GR05.

Um diesen Zustand nun irgendwie unter Kontrolle zu bekommen, habe ich mich entschlossen, GR05 im Schnelldurchgang in Angriff zu nehmen. Es hat für mich momentan keinen Zweck, an den Aufgaben hängen zu bleiben, die ich nicht recht in den Griff bekomme. Das Heft ist schon durchgelesen, jetzt gilt es die EA zu machen und nach vorne zu blicken. Und das werde ich tun. Ende der Woche möchte ich die EA ins Online-Studienzentrum hochladen und mich dann GR06 widmen, damit es endlich voran geht. Ich werde weiter berichten.

Immer noch GR04

Hola, schon ein Monat vergangen seit meinem letzten Blogeintrag. Aber aktiv war ich trotzdem.

Ich hänge zwar immer noch an GR04, allerdings eher aus eigenem Wunsch. Zuerst hielt ich das Heft für nicht besonders hilfreich. Die Einsendeaufgabe ist zwar ganz nett, aber die Kapitel, die sich nicht mit dem Redigieren beschäftigen, schienen auf den ersten Blick ziemlich unwichtig. Sind sie aber gar nicht. Im Gegenteil. Das letzte Kapitel zum Thema Beschreiben hat sich als Goldgrube erwiesen. Dort wird wirklich sehr intensiv darauf eingegangen, wie man richtig beschreibt. Ich mache wirklich jede Übungsaufgabe mehrfach, weil ich das Kapitel als sehr wertvoll und wichtig empfinde.

Ansonsten habe ich an einem Plot für eine neue Geschichte gearbeitet. Bisher nur Planung, Recherche und Charaktere, also noch kein Satz der Geschichte geschrieben. Und obwohl ich dieses Vorgehen gut finde, merke ich zunehmend, wie mir die Lust vergeht, wenn ich mich zu lange mit den Vorbereitungen aufhalte. Und damit diese Geschichte nicht irgendwo in den Weiten meiner Festplatte verschwindet, muss ich mich ranhalten, die Planung für Kapitel 13 und 14 abzuschließen. :)

Einsendeaufgabe zurück und Heft 2

Frisch aus dem Uraub zurück kann ich auch verkünden, dass meine Einsendeaufgabe zu GR01 sehr schnell korrigiert war (es dauerte weniger als eine Woche, wobei ich das jetzt nicht wirklich dauernd erwarte; die angegebenen zwei Wochen sind schon akzeptabel).
Von seiten der Studienleiterin gab es nur wenige Korrekturen und einige Tipps, was man besser formulieren könnte. Am wichtigsten war mir sicherlich ihre Vorstellung in einem kleinen Brief, und es scheint mir, dass wir gut zusammen passen könnten. Sie hat einen ähnlichen Hintergrund wie ich, ist 20 Jahre älter und hat entsprechende Schreiberfahrung. Ich habe auf jeden Fall ein gutes Gefühl bei der Zusammenarbeit. :)

Heft GR02 habe ich zunächst mal nur überflogen. Ich werde mich erst in den nächsten Tagen richtig hineinstürzen können. Jetzt nach dem Urlaub stehen andere Dinge an und irgendwie brauche ich die nächste Woche noch dazu, richtig anzukommen.
Inhaltlich sieht es aber so aus, dass im ersten Teil des Heftes hauptsächlich Stoffsammlung, Notizen, Gliederung und Schlussteil besprochen werden, der zweite Teil setzt sich damit auseinander, dass man eine Arbeitsroutine schaffen muss und täglich schreiben sollte (Stichwort: Stundenplan, Arbeitsplatz einrichten, Motivationstipps).

Für die Einsendeaufgabe muss über 80 Normzeilen hinweg zu einem Bild eine Geschichte geschrieben werden. Auf dem Bild ist ein Kind (Junge) mit einem Apfel in der Hand zu sehen. Ich habe schon die eine oder andere Idee, was ich daraus machen werde, aber zunächst mal kümmere ich mich um die Bearbeitung des Heftes.

Erster Überblick: GR01

Nachdem ich nun schon so lange gewartet und den Studienratgeber bearbeitet habe, konnte ich es kaum erwarten mit dem ersten Heft loszulegen. Das trägt das Kürzel ‘GR’ für Grundkurs.

Im Grunde geht es im ersten Kapitel darum, erstmal ein realistisches Bild von Schriftstellern zu zeichnen: Was kann man nun wirklich damit verdienen, wie haben berühmte Schriftsteller eigentlich angefangen (nämlich durchaus klein und mit “alltäglichen” Geschichten), wie kann ich das nachmachen?

Es geht darum, die Beobachtungsgabe zu schärfen und den Kursteilnehmer dazu zu ermuntern, seine Geschichten auf eigenen Erlebnissen oder Dingen, die “man auf der Straße findet” aufzubauen. Und so sind die ersten drei Übungsaufgaben auch eher klein gehalten: Beschreiben Sie ihren direkten Nachbarn, gehen Sie ans Fenster und beschreiben Sie, was Sie dort sehen (“Was sehen, hören, fühlen und schmecken Sie?”) und machen Sie einen Spaziergang und schreiben Sie danach 10 Minuten lang auf, was Sie erlebt haben.

Kurzum, man wird dazu ermuntert, alles irgendwie zu verarbeiten, was man erlebt. Mögliche Quellen für Ideen und Inspirationen kann man auch überall finden: alte Briefe und Tagebücher, die Tageszeitung, “alltägliche” U-Bahn-Dialoge, Enzyklopädien und Lexika, usw. Man wird dazu ermutigt, Karteikarten mit eigenen Erlebnissen anzulegen, damit man sich irgendwann an diese Situation (z.B. Prüfung) erinnern und sie dann verarbeiten kann. Und zu guter Letzt wird empfohlen, Tagebuch zu schreiben.

Teil 2 habe ich noch nicht angefangen, es geht aber thematisch darum, wie man nun eigentlich anfängt mit dem Schreiben, welche “Kreativitätstechniken” es gibt, usw. Dann soll man diese an drei Beispielen anwenden. Es werden auch typische Anfänge in der Belletristik und den Sachmedien vorgestellt, und schließlich soll man für die vorherigen bearbeiteten Themen je drei Anfänge schreiben.

In der Einsendeaufgabe soll man über 80 Normzeilen hinweg von sich erzählen und von der eigenen Motivation, mit dem Schreiben zu beginnen. Da das ja eine entscheidende Einsendeaufgabe ist, werde ich sie vielleicht erst nach dem Urlaub fertigstellen können. Dieses Blog wird daher bis ca. Anfang September Urlaub machen. Aber ich freue mich schon, mit GR02 weiterzumachen, wenn ich zurück bin.

Es ist immer gut, auf dem neuesten Stand zu sein!

Irgendwie wurde es mir in den letzten Tagen zu bunt, mit dem Warten darauf, dass mir die HAF endlich 15% Rabatt gewährt. Und dann ist es mir doch etwas sehr seltsam vorgekommen, dass die Schule des Schreibens gar kein Prospekt geschickt hat.

Tja, vielleicht erklärt der komplette Relaunch ihrer Internetpräsenz, warum man mir nichts geschickt hat. Vielleicht ist meine Anfrage gar nicht angekommen.

Das wirklich interessante ist, dass die Kosten für die große Schule des Schreibens insgesamt günstiger sind als bei der HAF – auch mit 15% Rabatt. Ich habe einfach mal die Anmeldung für SdS ausgedruckt und abgeschickt. Ich hoffe, nächste Woche krieg’ ich die Unterlagen.

Rabatte, wo seid ihr?

Ich warte nun schon recht lange darauf, dass mir die HAF Rabatt gewährt. Bisher kamen nur Angebote mit verlängerter Probezeit u.ä. Ich hätte aber lieber 15% Rabatt als 4 Wochen mehr Probezeit.

Außerdem fand ich es seltsam, dass ich trotz Anforderung keine Unterlagen von der Schule des Schreibens erhalten habe. Ich erkläre mir das jetzt so, dass die mir nichts geschickt haben, weil ich zeitgleich bei der HAF den Studienwegweiser bestellt habe, und da das ja ein- und dasselbe Unternehmen ist, haben sie’s nicht für nötig gehalten. Nun gut. Ich bleibe jetzt einfach an der HAF dran.

Wie lang sollte ein Kapitel sein?

In den letzten Wochen habe ich nichts getan, außer darauf zu warten, dass mir eine der Fernschulen ihre berühmt-berüchtigten Rabatte gewährt. Bisher hat die HAF das noch nicht gemacht, weshalb ich jetzt noch immer nicht mit dem Fernkurs begonnen habe.

Aber nun hat es mich gepackt. Da war diese Geschichte in meinem Kopf, die unbedingt raus wollte. Ich konnte es irgendwie gar nicht zurückhalten und habe viele Dinge, die ich eigentlich hätte erledigen sollen, vernachlässigt. (Das wird sich bestimmt noch rächen, aber im Moment bin ich so heiß auf das Schreiben, das mir das irgendwie egal ist.)

Und ich habe geschrieben. Ein ganzes Kapitel. Und jetzt frage ich mich natürlich, wie lang sollte eigentlich so ein Kapitel sein? Gibt es da überhaupt irgendwelche Richtlinien? Ich schätze mal, man sollte das nach Bauchgefühl entscheiden – wie so viele Dinge beim Schreiben. Dennoch frage ich mich, ob ich mit 4000 Wörtern nicht doch ein etwas monströses Kapitel geschaffen habe. Ist das zuviel für den Leser? Vielleicht nicht, wenn es spannend ist, und ich hoffe schon, dass es das ist. Trotzdem ist mir beim Schreiben der Gedanke gekommen, dass ich meinen Lesern damit zu viel zumuten könnte.

Und dann habe ich natürlich ein Problem mit der Detailtiefe. War das jetzt zu detailliert, kann ich das möglicherweise weglassen, ist das überhaupt wichtig?

Ich habe einen Teil des Kapitels jetzt schon wieder überarbeitet, einfach weil ich dann doch ein paar Sachen anders darstellen wollte. Und jetzt, da es fertig ist, werde ich es vielleicht besser ein oder zwei Tage liegen lassen, und dann erst wieder weiterarbeiten. Aber eigentlich verspüre ich den Drang, mir eine Meinung von außen zu holen und merke, wie gut es mir jetzt tun würde, wenn ich schon mit dem Fernkurs begonnen hätte oder sonst einen Mentor hätte, dem ich im Vertrauen mal etwas zuschanzen könnte, auch wenn die erste Fassung noch etwas bescheiden oder gar schlecht ist.

Englischsprachige Fernkurse

Aus gegebenem Anlass wollte ich an dieser Stelle mal die englischsprachigen Fernkurse der Open University im Bereich kreatives Schreiben vorstellen.

Die Open University ist die größte Fernuniversität Großbritanniens. Zu den Abschlüssen, die man dort erlangen kann, zählen neben Bachelor- und Masterabschlüssen auch diverse Zertifikate (certificate und diploma), die zumindest dort ein gewisses Ansehen genießen, mit denen man in Deutschland aber vermutlich nichts reißen kann.

Die Kurse stelle ich deswegen vor, weil sie möglicherweise für angloaffine Menschen interessant sein könnten. Die Kurse sind nicht ganz billig, und meiner Meinung nach eignen sich gerade die Kurse im Bereich kreatives Schreiben auch nur für Menschen, die so gut in der englischen Sprache verwurzelt sind, dass sie sich auch zutrauen, das Gelernte umzusetzen. Ich persönlich denke eher nicht, dass ich einen dieser Kurse belegen werde, weil ich mich der deutschen Sprache doch näher fühle und meine Gedanken sicherlich nicht so gut in Englisch ausdrücken könnte wie in Deutsch.

Zu den angebotenen Kurse zählen: